1995
Freiburg spielt international
Mit einem sensationellen 3. Tabellenplatz und nur drei Punkten Rückstand auf den Deutschen Meister Borussia Dortmund qualifizierte sich der SC Freiburg nach Abschluss der Bundesligasaison 1994/95 erstmals für einen europäischen Pokalwettbewerb. Der SC spielte damit bereits in seiner dritten Bundesligasaison international.
Am 12. September 1995 trug der Sport-Club das erstes UEFA-Pokal-Spiel seiner Vereinsgeschichte aus. Vor 18.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im Dreisamstadion, darunter der damalige Bundestrainer Berti Vogts, ging die Partie gegen Slavia Prag trotz guter Leistung des Finke-Teams mit 1:2 verloren. Mittelfeldmotor Jens Todt gelang das erste Tor des SC auf europäischer Bühne. Das Rückspiel in Prag endete am 26. September 1995 vor rund 1.000 mitgereisten SC-Fans mit einem 0:0-Unentschieden. Somit war der Sport-Club zwar aus dem Wettbewerb ausgeschieden, erlebte mit seinen ersten europäischen Auftritten als Verein aber eine weitere Entwicklungsstufe.
Die nächste UEFA-Cup-Teilnahme – und damit verbunden der erste Sieg auf europäischer Ebene – gelang dem SC im Jahr 2001: Im heimischen Dreisamstadion konnte in der ersten Runde des UEFA-Pokals der slowakische Club ŠK Matador Púchov mit 2:1 bezwungen werden. Nachdem sich der Sport-Club auch gegen den FC St. Gallen (Schweiz) in der zweiten Runde durchsetzen konnte, schied der SC Freiburg im Dezember 2001 in der dritten Runde gegen Feyenoord Rotterdam (Niederlande) aus.
