1993
Erstmals erstklassig
Das Jahr 1993 bedeutete für den SC Freiburg eine Zeitenwende: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gelang dem Sport-Club der Aufstieg in die Bundesliga.
Die Mannschaft von Volker Finke konnte sich in der Spielzeit 1992/93 in einem Feld von 24 Mannschaften als Zweitligameister durchsetzen. Schon vier Spieltage vor Ende der Saison war der Aufstieg gesichert, den man gewissermaßen auf der Couch vor dem Fernseher erlebte. Der SC hatte am 14. Mai 1993 bei Fortuna Köln 2:2 gespielt und profitierte davon, dass tags darauf der SV Waldhof Mannheim und wiederum einen Tag später der VfB Leipzig als Verfolger des SC ihre Spiele verloren. Somit stand für den SC Freiburg am Abend des 16. Mai 1993 der Aufstieg in die Bundesliga fest. Die noch ausstehenden Heimspiele gegen die SpVgg Unterhaching und Fortuna Düsseldorf wurden beide gewonnen und wurden von Mannschaft und Fans im Dreisamstadion zum Feiern genutzt. Am letzten Spieltag der Zweitligasaison 1992/93, dem 6. Juni 1993, stand für den SC ein überragendes Ergebnis von 65 Punkten mit einem Torverhältnis von 102:57 und schließlich fünf Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten MSV Duisburg.
Zwei Monate später begann für den Sport-Club am 7. August 1993 mit einem Auswärtsspiel beim FC Bayern München das Abenteuer Bundesliga. In diesem Spiel erzielte Oliver Freund das erste Tor für den Sport-Club im deutschen Fußball-Oberhaus. Seine erste Bundesliga-Saison beendete der SC mit 28 Punkten auf dem 15. Platz. In einem dramatischen Saisonfinale beim MSV Duisburg, das der Sport-Club mit 2:0 für sich entschied, sicherte sich der Sport-Club am letzten Spieltag den Klassenerhalt.
