1975
Frauenfußball beim Sport-Club Freiburg
Seit 1975 wird beim SC Freiburg Frauenfußball gespielt. Zum 1. Juli 1975 wechselte das gesamte Frauen-Team der Spielvereinigung Freiburg-Wiehre 04 zum SC. Schon in ihrer ersten Spielzeit (1975/76) waren die SC-Frauen um Spielführerin Doris Klein sehr erfolgreich und gewannen sämtliche Spiele in der Spielrunde des Freiburger Bezirks. Als erster Trainer des Teams fungierte Horst Klein, geübt wurde zwei Mal pro Woche. Trainingsplatz und Spielstätte der Frauen war der frühere Hartplatz direkt neben dem Dreisamstadion.
Es folgten für die SC-Frauen weitere Titel auf südbadischer Ebene und damit Berechtigungen zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. 1979, 1981, 1982 und 1984 wurde die SC-Frauen Meisterinnen in der 1978 eingeführten Südbadischen „Damen-Liga“.
Die neue Frauenabteilung war sofort in das Vereinsleben des SC integriert und bereicherte die Grundstimmung im Verein.
Im Jahr 1985 wurde das Frauen-Team beim SC Freiburg zunächst wieder aufgelöst. Sechs Jahre später (1991) nahm dann erneut ein Frauen-Team den Spielbetrieb beim Sport-Club auf und konnte in den Folgejahren zahlreiche Erfolge verbuchen: 1998 gelang erstmals der Aufstieg in die Frauen-Bundesliga.
Die Geschichte der Frauen- und Mädchenabteilung des SC Freiburg ist außerdem geprägt von zahlreichen Umzügen. So trainierten und spielten die SC-Frauen und -Mädchen auf dem Platz am Moosweiher in Landwasser, bei der Freiburger Turnerschaft, am Bergmattenhof in Sexau, an der Gaskugel und im Weststadion der Sportfreunde Eintracht Freiburg, auf dem Gelände von Blau-Weiß Wiehre am Schönbergstadion sowie im Möslestadion. Anfang 2022 erfolgt der komplette Umzug des Bundesliga-Frauenteams auf das Gelände des Dreisamstadions.
