1944
Ende des Zweiten Weltkrieges und Neubeginn
Während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) wurde beim SC Freiburg weiterhin Fußball gespielt, wenn auch unter sehr erschwerten Bedingungen. Bis in den Herbst 1944 wurde der Spielbetrieb in der sogenannten Bereichsliga (zuvor: Gauliga) fortgesetzt. Dort trat der Sport-Club als Abteilung der Freiburger Turnerschaft (FT) an. Zudem spielten einzelne Fußballer während des Krieges als Soldaten – je nach Einsatzort – bei verschiedenen Militärmannschaften.
Im November 1944 kam das Vereinsleben des Sport-Club endgültig zum Erliegen. Bei einem verheerenden Luftangriff auf Freiburg am 27. November 1944 wurde das Vereinslokal, der „Ganter-Brauereiausschank“ in der Schiffstraße, vollkommen zerstört und lag in Trümmern. Es wird davon ausgegangen, dass dabei auch viele Objekte und Dokumente aus Vereinsbesitz vernichtet wurden. Wie viele Kriegstote der Verein aus seinen Reihen insgesamt zu beklagen hatte, ist nicht bekannt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs absolviert der Sport-Club bereits ab Oktober 1945 wieder die ersten Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der Stadt und dem Umland. Anfang 1946 schloss sich der SC wieder der Freiburger Turnerschaft an, zusammen musste man sich auf Anordnung der französischen Besatzungsbehörden in VfL Freiburg umbenennen. Als Spielstätte nach dem Krieg diente zunächst der FT-Platz, dann der Hindenburgplatz an der Dreisam, wo der Verein in der sogenannten Zonenliga antrat. Seit 1950 spielte der SC in der Ersten Amateurliga Südbaden. Im Jahr 1952 erfolgte schließlich die rechtliche Neugründung als Sport-Club Freiburg – nun mit den Vereinsfarben weiß-rot.
