Rekordtorschütze & Heimmacht

Kurz gespielt
09.03.2026

Kleine Erfolge. Neuheiten. Aktionen. In der Rubrik „Kurz gespielt“ sammeln wir interessante Meldungen aus allen Abteilungen rund um den Sport-Club.

Grifo trifft zum 105. Mal
"Endlich", platzte es aus Vincenzo Grifo während eines Interviews nach dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen heraus. Endlich hatte er es geschafft und sein 105. Pflichtspieltor für den Sport-Club erzielt. Das Besondere am Tor: Grifo hat damit Nils Petersen - ebenfalls 105 SC-Tore - als Rekordtorschützen eingeholt. Der 32-Jährige, der zuletzt im Januar beim Heimsieg gegen den Hamburger SV getroffen hatte, scherzte nach dem  Unentschieden gegen die Werkself selbst über sein Jubiläums-"Traumtor", bei dem er den Ball gar nicht richtig erwischte: "Ich habe es mit links probiert, dann stand mein anderer Fuß im Weg. Nur so konnte sich der Ball über den Torwart senken und reingehen", sagte Grifo und versicherte: "Es fühlt sich sehr schön an. Dass man als Mittelfeldspieler 105 Tore hat, passiert auch nicht alle Tage." Zum Jubiläum spendiert der SC-Fanshop den Flock mit der Nummer 32 beim Kauf eines SC-Trikots. 

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Zahlenspiele
Im Europa-Park Stadion bleibt der Sport-Club eine Macht. Seit wettbewerbsübergreifend 16 Heimspielen ist die Mannschaft von Trainer Julian Schuster im Freiburger Westen ungeschlagen. Gut, dass am kommenden Sonntag das nächste Heimspiel in der Liga folgt. Dann ist der 1. FC Union Berlin zu Gast. 

Derry Scherhant hatte beim Heimspiel gegen Leverkusen eine Premiere. Seine Vorlage zum 3:3-Ausgleichstreffer von Matthias Ginter war seiner erster Assist in der Bundesliga. 

Elf des 25. Spieltags mit zwei SC-Profis
"Ich glaube, es hat heute keiner im Stadion bereut, hier zu sein", sagte Julian Schuster nach dem Spiel mit sechs Toren gegen Bayer 04 Leverkusen. Nicht nur die sechs Treffer - auf beiden Seiten drei - trugen zum tollen, offensiv geführten Fußballspiel bei. Der Sport-Club zeigte eine starke spielerische Leistung, insbesondere das zweite Tor entzückte, als der Ball - angefangen bei Maximilian Eggestein tief in der eigenen Hälfte - über vier Stationen auf der rechten Seite bei Philipp Treu landete, der in den Strafraum passte, Igor Matanovic ließ den Ball clever durch und Yuito Suzuki vollendete diesen wunderbaren Angriff zum 2:1. Zweimal führte der SC, zweimal kam Leverkusen zurück und ging dann sogar in Führung. Dann aber stand Matthias Ginter nach Derry Scherhants Flanke goldrichtig und glich mit seinem Kopfball zum 3:3 aus. Kurz darauf stand Ginter erneut richtig, aber auch Zentimeter im Abseits, sein zweites Tor zählte nicht. Dennoch: Ginters gute Leistung in der Defensive sowie in der Offensive wurde vom kicker mit einem Platz in der Elf des Spieltags belohnt. Einen weiteren Platz vergab der kicker an Johan Manzambi, der nach seiner Roten Karte drei Spiele pausieren musste, gegen die Werkself wieder in der Startelf stand und sich nahtlos im Freiburger Mittelfeld einfügte, selbst gute Torabschlüsse hatte und den Führungstreffer zum 1:0 einleitete. 

 
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