Schnelles Wiedersehen mit Atubolu

Eintracht Frankfurt im Gegnercheck

Männer
18.09.2026

Ein Jahr ohne Europa-Reisen, mit neuem Coach und einem Elfmeterkiller: Wir blicken auf unseren kommenden Gegner aus der hessischen Metropole.  

Die Ausgangslage

Die Eintracht startete mit einem neuen, alten Trainer in die Spielzeit. Nach dem Aus von Dino Toppmöller im Januar und der schnellen Verabschiedung von Albert Riera nach nur fünf Monaten, übernahm Adi Hütter die Eintracht. Bereits zum zweiten Mal ist der Österreicher Cheftrainer der Adlerträger, seine erste Amtszeit hatte er von 2018 bis 2021. In der Saison 2018/19 führte Hütter die Eintracht bis ins Halbfinale der Europa League, in dieser Spielzeit sind die Hessen allerdings in keinem europäischen Wettbewerb vertreten. Damit bleiben zwei Wettbewerbe, in denen Hütter die Mannschaft bestmöglich begleiten möchte. Den Sprung in die zweite Runde des DFB-Pokals meisterte Frankfurt mit einem 11:0-Sieg beim Fünftligisten St. Tönies. In der Liga benötigte die Eintracht, in der mit Noah Atubolu, Robin Koch und Ritsu Doan auch drei ehemalige Freiburger spielen, Anlaufzeit.

Der Formcheck

Nach einer ordentlichen Vorbereitung mit Testspielsiegen gegen Trabzonspor, Freiburgs Gegner in der Ligaphase der Conference League, den englischen Premier-League-Klub Hull City, aber einer deutlichen Niederlage vor dem Pflichtspielstart im DFB-Pokal gegen den Brentford FC, mussten die Frankfurter Fans bis zum dritten Spieltag warten, um den ersten Sieg zu bejubeln. Kurz vor dem Duell mit dem SC hat die Eintracht aber einen Fehlstart in der Liga verhindert. Nach einem Unentschieden bei Union Berlin und einer deutlichen Niederlage (1:4) gegen den FC Augsburg, gelang den Hessen am vergangenen Spieltag der erste Saisonsieg in Mainz.

Spieler im Fokus

Erst seit drei Wochen steht Noah Atubolu in Diensten der Eintracht, vom Sport-Club an den Main ausgeliehen, und direkt am dritten Spieltag stellte er einmal mehr seine Stärke als Elfmeterkiller unter Beweis. Beim Spiel der Frankfurter in Mainz parierte er den Strafstoß von Nadiem Amiri. Es war Atubolus sechster gehaltener Elfmeter in Serie. Seine starken Leistungen, die er schon beim SC zeigte, wurden nun auch von Bundestrainer Jürgen Klopp honoriert, der den 24-Jährigen für die DFB-Auswahl nominierte.

Neben Atubolu machte auch das Sturmtrio Jonathan Burkardt, Can Uzun und Younes Ebnoutalib auf sich aufmerksam. Die sieben Frankfurter Tore der aktuellen Spielzeit verteilen sich auf diese drei Angreifer. Ebnoutalib gelang gegen Union Berlin ein Dreierpack, Burkardt und Uzun erzielten je zwei Tore.

Die Personalsituation

Jeremiaha Maluze fällt mit Oberschenkelproblemen aus. Außerdem steht dem Trainerteam Jessic Ngankam (Muskelverletzung) nicht zur Verfügung.

Die Stimmen vor dem Spiel

Julian Schuster über Frankfurt: „Sie haben sich über all die Jahre gut entwickelt und nun einen Trainer, der sehr viel Souveränität ausstrahlt.“

Adi Hütter über den Sport-Club: „Freiburg macht es nicht erst seit Beginn der Saison gut, sondern auch schon die letzten Jahre. Sie haben klare Abläufe – mit und ohne Ball. Es ist eine laufstarke Mannschaft und deswegen schwer zu bespielen.“

Foto: DFL Getty Images

 
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