Aufgeben ist keine Option

Zahlen der Saison II

Männer
14.06.2026

Gute drei Wochen sind seit dem Ende der vergangenen Spielzeit ins Land gegangen. Wir lassen die Saison in unserem zweiteiligen Statistikblock noch einmal Revue passieren.

Weite Wege

Im ersten Teil der Serie stand unter anderem Maximilian Eggestein im Fokus, dessen Laufleistung in der Liga ihresgleichen sucht. Auch insgesamt muss sich der Sport-Club in diesem Bereich nicht vor der Konkurrenz verstecken. 4.117,8 gelaufene Kilometer bedeuten im Ranking den dritten Platz hinter der TSG Hoffenheim (4.171,7) und dem FC Bayern München (4.163,1). Für Freunde solcher Spielereien: 4.117 Kilometer entsprechen ungefähr der Luftlinie von Freiburg bis zur nigerianischen 660.000-Einwohner-Stadt Zaria.

 

Aufgeben ist keine Option

Wie groß die Moral war, die die Mannschaft die gesamte Saison über immer wieder bewies, lässt sich an einem der (zahlreichen) Vereinsrekorde der vergangenen Spielzeit ablesen. Allein in der Bundesliga gelang es dem Sport-Club zehnmal einen Rückstand noch in ein Unentschieden oder einen Sieg umzuwandeln. Insgesamt 20 Zähler wurden auf diese Weise eingefahren. Dazu kommen das Unentschieden in Bologna (1:1) und der Sieg in Nizza (3:1) in der Ligaphase der Europa League.

 

Einmal Mittelfeld, einmal Champions League

In Sachen Ballbesitz tummelt sich der SC im Bundesliga-Mittelfeld. 50 Prozent bedeuten Rang neun. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist (wenig überraschend) der alte und neue Meister aus München.

Dafür steht die Elf des Freiburger Trainerteams auch in dieser Spielzeit in der Fairness-Tabelle auf einem Champions-League-Platz. Mit dem 1. FC Heidenheim, dem FC St. Pauli und RB Leipzig liegen lediglich drei Teams in dieser Statistik vor den Breisgauern.

 

Zielwasser und gutes Auge

Womit wir bei den Spielerstatistiken angelangt wären. Mit 15 Treffern in Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal war Igor Matanovic treffsicherster Freiburger. Knapp dahinter folgt Vincenzo Grifo mit 14 Toren, den weitere fünf Treffer vom drittplatzierten Yuito Suzuki trennen. In Sachen Scorerpunkte lässt der Deutsch-Italiener die interne Konkurrenz ein gutes Stück hinter sich. 24 Torbeteiligungen gelangen Grifo, auf den Matanovic (19), Suzuki (16) und Johan Manzambi (16) folgen.

 

Ginters Offensivqualitäten

Matthias Ginter machte nicht nur in der Defensive mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Mit fünf Toren und acht Vorlagen in 52 Pflichtspielen kommt der Innenverteidiger auf eine beeindruckende Offensiv-Quote. Lediglich in der Saison 2015/16 gelangen dem 32-Jährigen – damals im Trikot des BVB – genauso viele Torbeteiligungen in einer Spielzeit.

 

You shall not pass

Philipp Lienhart trat offensiv zwar nicht so häufig in Erscheinung wie Nebenmann Ginter, war 2025/26 dafür aber der beste Zweikämpfer des Teams. 64,5 Prozent seiner Duelle entschied der Österreicher, der aktuell mit seiner Nationalmannschaft bei der WM weilt, in der Bundesliga für sich. Platz elf im Ligavergleich.

 

Experten fürs vorletzte Zuspiel

Ein Wert, über den im Fußball nur selten gesprochen wird, sind die sogenannten Pre-Assists – also die vorletzten Pässe vor der Torerzielung. Mit Johan Manzambi und Niklas Beste hatte der SC in der vergangenen Saison gleich zwei Spezialisten in diesem Bereich in seinen Reihen. Während Manzambi in der Bundesliga achtmal als Pre-Assist-Geber in Erscheinung trat, gelang Beste dies sogar neunmal. Beide finden sich damit ligaweit in den Top Ten wieder.

 

Schwer zu stoppen

Manzambi ist es auch, der in der nächsten (und letzten) Statistik überzeugt. Der Schweizer konnte 76-mal nur mit unfairen Mitteln vom Ball getrennt werden und war damit vor Antonio Nusa (RB Leipzig) und Michael Olise (FC Bayern München) der meistgefoulte Spieler der Bundesliga.

 
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