Was ist 278 geteilt durch 54?
Serie: Zahlen der Saison I
Drei Wochen sind seit dem Ende der vergangenen Spielzeit ins Land gegangen. Wir lassen die Saison in unserem zweiteiligen Statistikblock noch einmal Revue passieren.
Neun Monate im Dauereinsatz
278 Tage liegen zwischen dem Saisonauftakt, der den Sport-Club Mitte August in der ersten Pokalrunde nach Lotte führte, und dem Europa-League-Finale in Istanbul. Die 54 absolvierten Pflichtspiele in diesem Zeitraum bedeuten nicht nur einen unangefochtenen Rekord in der Vereinshistorie, sondern auch, dass die Breisgauer im Schnitt alle 5,1 Tage in der Bundesliga, dem DFB-Pokal oder der Europa League antreten durften.
Wo auch immer du spielst…
Dem Mammutprogramm zum Trotz konnte sich unsere Mannschaft sowohl im Europa-Park Stadion als auch in fremden Stadien immer lautstarkem Support sicher sein. Knapp 85.000 Tickets wurden insgesamt für die 29 Auswärtsfahrten an SC-Anhänger verkauft. Im Schnitt begleiteten knapp 3.000 Fans die Elf des Freiburger Trainerteams durch die Bundesrepublik und Europa.
Club der 1.000er
Bleiben wir noch kurz bei den Auswärtsreisen. Die weiteste davon führte – wenig überraschend – nach Istanbul. 1.842 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Europa-Park Stadion und dem Besiktas Park, in dem am 20. Mai das Finalspiel gegen Aston Villa stattfand. Auf den Plätzen folgen das Estádio Municipal in Braga (1.467 Kilometer) und das Estadio Balaídos in Vigo (1.447 Kilometer). Katzensprünge im Vergleich zur bislang längsten Reise der Vereinsgeschichte, die den Sport-Club im November 2022 ins 3.409 Kilometer entfernte Baku führte.
Der Marathonmann
Mit Maximilian Eggestein hatte der SC im vergangenen Jahr einen absoluten Dauerbrenner und -läufer in seinen Reihen. Der 29-Jährige verpasste lediglich das Hinspiel im Europa-League-Achtelfinale in Genk wegen einer Rotsperre, stand ansonsten in allen Partien über 90 respektive 120 Minuten auf dem Platz. Damit kommt der Mittelfeldmann auf beeindruckende 4.793 Minuten Spielzeit. Allein in der Bundesliga legte Eggestein insgesamt 406,9 Kilometer zurück – Platz 1 im Ligavergleich vor Vladimir Coufal von der TSG Hoffenheim (402,8) und Kaishu Sano vom 1. FSV Mainz 05 (401,1). Umgerechnet sind das übrigens knapp zehn Marathons.
Jubiläen und Rekorde, soweit das Auge reicht
Die schiere Zahl der persönlichen Meilensteine, die die SC-Spieler in diesem Jahr für sich verbuchen konnten, würde den Rahmen der Meldung sprengen. Daher seien an dieser Stelle exemplarisch drei Jubiläen und zwei Rekorde genannt.
Mit seiner Einwechslung am 30. Spieltag gegen Heidenheim knackte Philipp Lienhart nicht nur die Marke von 250 Pflichtspielen für den SC, sondern zog in der Liste der Rekordspieler auch mit Boubacar Diarra auf Rang zwölf gleich – dem er mittlerweile acht Partien im SC-Dress voraushat.
Noch einige Positionen weiter vorne – nämlich auf Platz fünf – ist Lucas Höler zu finden, der bei der knappen Rückspiel-Niederlage gegen Bayern München zum 300. Mal für die Breisgauer zum Einsatz kam.
Vincenzo Grifo wiederum feierte in dieser Spielzeit nicht nur sein 350. Pflichtspiel, sondern auch seinen 106. Treffer im Trikot des Sport-Club. Mit seinem Tor im Heimspiel gegen den KRC Genk überholte der Deutsch-Italiener im Frühjahr unseren bisherigen Rekordtorschützen Nils Petersen.
Einige Monate früher setzte Christian Günter zum Überholmanöver an. Der Einsatz beim Heimerfolg gegen den FC St. Pauli im November war nicht nur die 441. Partie für die Breisgauer, sondern bedeutete auch den Sprung auf Rang eins in der Liste der Freiburger Rekordspieler. 27 weitere Spiele kamen für unseren Kapitän bis Saisonende noch hinzu, der seinen Vorsprung auf Andreas Zeyer damit weiter ausbaute.
