„Größtes Sozialraumprojekt Freiburgs“
Bei der Netzwerkveranstaltung der Sport-Quartiere im Europa-Park Stadion kamen zahlreiche Freiburger Akteur/innen zusammen, um Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu entwickeln. Im Fokus standen erfolgreiche Projekte, aktuelle Evaluationsergebnisse und der weitere Ausbau der Quartiersarbeit.
Der SC Freiburg hat gemeinsam mit den am Projekt beteiligten Partnern Stadt Freiburg, beruf leben akademie, Eisvögel Freiburg und step stiftung zur 5. Netzwerkveranstaltung der Sport-Quartiere Freiburg ins Europa-Park Stadion eingeladen. Vertreter/innen aus Sport, Bildung, Verwaltung und sozialen Einrichtungen kamen zusammen, um die Quartiersarbeit in der Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln.
„Mich beeindruckt, welche Vision, welche Kraft und welches Potenzial hinter den Sport-Quartieren steckt. Rund 2.000 Kinder werden wöchentlich durch zahlreiche Maßnahmen in den Freiburger Stadtteilen bewegt – und an ganz vielen Stellen werden durch die Sport-Quartiere die Grundlagen dafür geschaffen. Für dieses Engagement möchte ich mich bei allen Akteur/innen der Sport-Quartiere im Namen des SC Freiburg ganz herzlich danken“, sagte Arne Stratmann, Bereichsleiter Nachhaltigkeit und Fanangelegenheiten beim SC Freiburg.
Begegnung und Teilhabe fördern
Roland Meder, Kultur- und Sozialbürgermeister der Stadt Freiburg ergänzte: „Bei den Sport-Quartieren geht es nicht nur um Bewegung und Sport, sondern um viel mehr, nämlich um Zusammenhalt und Vernetzung. Die Sport-Quartiere Freiburg sind das größte Sozialraumprojekt, das wir in Freiburg aktuell haben. Hier wird ganz wichtige und wertvolle Arbeit im Sozialraum geleistet.“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein umfassender Rückblick auf die Saison 2025/26. Unter anderem wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, die im Rahmen der Sport-Quartiere durchgeführt wurden. Beispiele, die zeigen, wie niedrigschwellige Sport- und Bewegungsangebote Menschen in den Stadtteilen erreichen und Begegnung sowie Teilhabe fördern können.
Planung bis 2030
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Präsentation der aktuellen Evaluation der Sport-Quartiere. Die Ergebnisse machten deutlich, dass die Initiative großen Einfluss auf Bewegung, Integration, Vernetzung und die Potenziale in den Freiburger Stadtteilen hat. Unter anderem wurde der Rahmenterminkalender für die Saison 2026/27 vorgestellt. Zudem wurden geplante Entwicklungen wie die Erweiterung der Sport-Quartiere bis 2030 präsentiert. Ziel ist es, dass alle Freiburger Stadtteile sich in den Sport-Quartieren engagieren.
Impulse aus Praxis und Wissenschaft ergänzten das Programm und lieferten neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der Quartiersarbeit. So etwa der Vortrag von Ole Döhl, U12-Trainer beim SC Freiburg, der thematisierte, wie der Übergang vom Breitensport in den Profifußball gelingen kann.
Zusammenarbeit im Netzwerk
In anschließenden Arbeitsphasen entwickelten die beteiligten Akteur/innen für die kommende Saison konkrete Ziele für ihre jeweiligen Quartiere und stärkten die Zusammenarbeit im Netzwerk.
„Die Netzwerkveranstaltung der Sport-Quartiere verdeutlicht, wie starke Netzwerke Kindern den Weg in den Sport eröffnen und welches Potenzial in der Vernetzung von Institutionen und jungen Menschen liegt“, so Felix Bußmann, Leiter des Projekts Sport-Quartiere beim SC Freiburg
Neben dem fachlichen Austausch bot die Veranstaltung auch Raum für informelle Gespräche und neue Impulse sowie konkrete Kooperationsmöglichkeiten in den Stadtteilen. Beim gemeinsamen Ausklang mit Musik und kulinarischem Angebot konnten die Teilnehmer/innen sich über ihr Sport-Quartier hinaus vernetzen.
Fotos: Jasmyn Groeschke
