SC erwartet Berliner Härte

Männer
13.03.2026

Am 26. Bundesliga-Spieltag ist der 1. FC Union zu Gast im Europa-Park Stadion (Sonntag, 17:30 Uhr, live auf DAZN, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“)

Zuhause ist es am schönsten. Eine Aussage, die in dieser Saison auf den Sport-Club zutrifft. Seit 16 Heimspielen (zwölf Siege, vier Remis) ist der SC wettbewerbsübergreifend im Europa-Park Stadion ungeschlagen, die letzte Niederlage gab es am 1. Spieltag dieser Saison im August. In der Liga kommt das Team auf elf Partien ohne Niederlage – die SC-Heimspielstätte ist in dieser Spielzeit eine Festung. Der Vereinsrekord aus der Bundesligasaison 2022/23 liegt bei zwölf ungeschlagenen Heimspielen in Serie und könnte damit bei einem Sieg oder Unentschieden gegen Union Berlin eingestellt werden.

Da kommt es nicht von ungefähr, dass Noah Atubolu nach dem Europa-League-Spiel im belgischen Genk sagte: „Wir spielen zuhause, da können wir uns richtig drauf freuen.“ Zumal die Zuschauer am vergangenen Samstag gegen Bayer 04 Leverkusen immer wieder feinsten Kombinationsfußball erlebten. „Es ist kein Geheimnis mehr, dass wir zuhause, mit der Unterstützung unserer Fans, gemeinsam zu vielem in der Lage sind“, sagt Julian Schuster. Kurzentschlossene können für das Duell am frühen Sonntagabend noch Tickets an den Tageskassen ergattern.

Rund um das Spiel wird es, organisiert vom SC Freiburg Fangemeinschaft e. V. und dem Sport-Club, auch eine große Pfandbechersammelaktion geben. Dafür stehen sichtbar aufgestellte Tonnen bereit. Die Spenden kommen dem Traumahilfzentrum „Masternia“ in Freiburgs ukrainischer Partnerstadt Lviv zugute, das sich im Kriegsgebiet unter anderem um Traumabewältigung von sowohl Kriegsveteraninnen und -veteranen als auch von Zivilbevölkerung kümmert. 

Gegen robuste Berliner

Für die Startelf in der Liga steht dem Trainerteam gegen Berlin wieder Maximilian Eggestein zur Verfügung. „Maxi stand in jedem unserer Spiele in der Anfangsformation. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er am Sonntag zum Einsatz kommt.“ Julian Schuster und seine Kollegen können damit bis auf Max Rosenfelder und Daniel-Kofi Kyereh personell aus dem Vollen schöpfen. Niklas Beste dürfte nach dem Schlag ins Gesicht in Genk, nach dem er den Platz mit einem blauen Auge verlassen musste, auch wieder fit sein. „Die medizinische Abteilung hat gut gearbeitet, so dass uns auch gegen Berlin wieder alle zur Verfügung stehen.“

Intensives Zweikampfverhalten dürfte die Freiburger auch gegen die Berliner erwarten. Union gehört zu den Teams, die die meisten Fouls am Gegenspieler begehen, nur die Spieler des FC Augsburg wurden öfter mit einer Gelben Karte verwarnt. Für die Köpenicker könnte es im letzten Saisondrittel auch in der Tabelle nochmal intensiver werden. Denn seit der Winterpause hat die Mannschaft nur eines von zehn Spielen gewonnen und nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Auch Schuster ist die Körperlichkeit aufgefallen: „Ihnen fehlt die Konstanz in den Ergebnissen, aber sie können vereinzelt für Überraschungen sorgen. Die jüngsten Spiele haben gezeigt, wie anspruchsvoll es gegen sie ist – vor allem körperlich.“ 

Isabel Betz

Foto: Ottmar Winter

 
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