Heimstarke Portugiesen mit spanischem Touch

Männer
29.04.2026

Unser kommender Europa-League-Gegner, der Sporting Club de Braga, im Check (Donnerstag, 21 Uhr, live bei RTL, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).

Die Ausgangslage

Eines haben Sporting Braga und der Sport-Club gemeinsam. In der Europa League sind beide Teams enorm heimstark. Der Sport-Club ist noch ohne Niederlage im Europa-Park Stadion, Braga verlor nur eines seiner sechs Europa-League-Spiele im Estádio Municipal. Die volle Konzentration dürfte bei den Portugiesen auf dem europäischen Wettbewerb liegen. Denn in der ersten portugiesischen Liga, der Liga Portugal Betclic, in der Braga auf dem vierten Platz liegt und seit 37 Jahren spielt, geht es nach 31 Spieltagen weder auf- noch abwärts. Die Niederlage vom vergangenen Wochenende bei Santa Clara (1:2) dürfte daher vielleicht eher Nebensache gewesen sein.

In der Europa League hat sich Braga, wie der SC, nach der Ligaphase direkt für das Achtelfinale qualifiziert, eliminierte in der Runde der letzten 16 Vereine Ferencváros Budapest, gegen das es nach dem Hinspiel 0:2 zurücklag und das Rückspiel mit 4:0 für sich entschied. Im Viertelfinale setzte sich Sporting gegen Betis Sevilla durch. Nach einem 1:1 im Rückspiel, drehte die Mannschaft von Trainer Carlos Vicens einen 0:2-Rückstand und gewann mit 4:2. "Der Sieg war eine Energieleistung und ein besonderes, historisches Ereignis", sagte Kapitän Ricardo Horta nach der Partie.

Das Spiel der Portugiesen: ballbesitzorientiert, effizient und nicht von ihrem Plan abweichend. Im Viertelfinal-Rückspiel in Sevilla hatte Braga sechs Chancen, machte vier Tore. Betrieb gegen Betis über die gesamte Spielzeit hohes Pressing und ist – auch aufgrund ihres spanischen Trainers – immer auf Ballbesitz bedacht. Nicht zuletzt Sevilla hatte damit Schwierigkeiten. Auch Nottingham Forest, ebenfalls Europa-League-Halbfinalist, sowie die beiden Liga-Kontrahenten Porto und Benfica Lissabon taten sich mit der Bragaer Spielweise schwer.

Bekannte Gesichter und Schlüsselspieler

Zwei ehemalige Bundesligaspieler stehen im Kader der Portugiesen: Florian Grillitsch, ehemaliger Spieler der TSG Hoffenheim und Teamkollege von Philipp Lienhart in der österreichischen Nationalmannschaft, sowie Rodrigo Zalazar, der bereits das Trikot des FC Schalke 04 trug. Zalazar ist mit 22 Pflichtspieltoren Top-Torjäger im Verein. Ricardo Horta, der seit zehn Jahren für Braga und im zentralen Mittelfeld spielt, hat sich in seiner Zeit zu einem der wichtigsten Spieler entwickelt. Im Rückspiel des Viertelfinales in Sevilla war er mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblich daran beteiligt, dass Braga das Spiel noch auf seine Seite zog und sich damit für das Halbfinale qualifizierte. Mit neun Scorerpunkten ist der Spielführer der Portugiesen außerdem Top-Scorer in der laufenden Europa-League-Saison.

Das Personal

Lienharts Nationalmannschaftskollege Grillitsch wird das Spiel am Donnerstagabend verpassen. Außerdem fällt bei Braga Bright Akwo Arrey-Mbi aus.

Die Stimmen vor dem Spiel

Niklas Beste, der vor seinem Wechsel nach Freiburg bei Benfica Lissabon gespielt hat, über Sporting Braga: „Sie sind technisch versiert und haben eine gute Mentalität. Man hat diese Mentalität gegen Betis gesehen: Man dreht nicht einfach so einen 0:2-Rückstand.“

Carlos Vicens über den Sport-Club: "Freiburg spielt eine beeindruckende Europa-League-Saison. Sie haben eine sehr engagierte Mannschaft, die gemeinsam angreift und verteidigt – das ist eine ihrer Stärken. Sie agieren als Team, gehen furchtlos und mutig in die Spiele. Jede Mannschaft in den Halbfinals hat enorme Qualität. Wir müssen unsere beste Leistung bringen und sowohl vorne, als auch hinten effektiv sein, um unser Ziel zu erreichen: Das Finale.“

Foto: Imago Images

 
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