Alles zu gewinnen

Männer
18.04.2026

Unser kommender Gegner, der 1. FC Heidenheim, im Check (Sonntag, 15:30 Uhr, live bei DAZN, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).

Die Ausgangslage

„Wir kommen nicht daran vorbei, zu sagen, dass unser Weg – Stand heute – in die zweite Liga führt.“ Diesen Satz sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt nach der 0:2-Niederlage seiner Mannschaft in Bremen. Es folgten zwei weitere Pleiten gegen die TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt. Nach einem furiosen 3:3 gegen Bayer Leverkusen und einem 2:2 in Mönchengladbach gelang den Schwaben am vergangenen Wochenende ein 3:1-Sieg gegen Union Berlin. Es war der erste Heidenheimer Dreier seit dem 6. Dezember 2025, als das Team von der Ostalb mit 2:1 gegen den Sport-Club gewann.

Wer nichts mehr zu verlieren hat, hat alles zu gewinnen – eine Floskel zwar, die sich beim Bundesliga-Aufsteiger von 2023 aber zumindest ein stückweit zu bewahrheiten scheint. Zwar steht der FCH noch immer auf dem letzten Tabellenplatz, der Abstand auf Relegationsplatz 16 beträgt aber nur noch sechs Punkte – zwischenzeitlich waren es zehn – und nach dem Gastspiel beim Sport-Club empfangen die Heidenheimer den FC St. Pauli, der diesen Platz aktuell belegt.

Ein beliebtes Stilmittel der Heidenheimer im Kampf um den Ligaverbleib ist der lange Ball, nur Werder Bremen spielt ligaweit mehr weite Pässe als die Schwaben. Stefan Schimmer, der nach seiner Einwechslung auch beim Sieg im Hinspiel traf, ist aktuell mit fünf Treffern bester Torschütze. Beim FCH haben in dieser Bundesliga-Saison 18 Spieler getroffen, mehr hat kein anderes Team.

Alter Bekannter

Eren Dinkci spielte in der Saison 2023/24 als Leihspieler von Werder Bremen eine herausragende Saison unter Frank Schmidt, traf zehn Mal und bereitete vier Treffer vor. Im Januar wurde der 24-Jährige vom Sport-Club erneut an die Heidenheimer verliehen, ein Einsatz am Sonntag wäre sein 100. Bundesliga-Spiel.

Die Personalsituation

Der Langzeitverletzte Leart Pacarada, der kürzlich am Knie operierte Sirlord Conteh und Mikkel Kaufmann (Muskelverletzung) fallen für Sonntag definitiv aus. Benedikt Gimber und Jonas Föhrenbach konnten in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren und sind fraglich.

Die Stimmen vor dem Spiel

Philipp Lienhart über den 1. FC Heidenheim: „Das wird wieder ein schwieriges Spiel. Sie haben Hoffnung geschöpft in den letzten Wochen, da wird ein hochmotivierter Gegner zu uns kommen.“

Frank Schmidt über den Sport-Club: „Ich muss mein Lob für das aussprechen, was der SC Freiburg gerade auf die Beine stellt. Da hat man viel richtig gemacht und das wurde am Donnerstag noch einmal bestätigt.“

Foto: Getty Images via DFL

 
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