Pokalreise beginnt in Andernach

Frauen & Mädchen
24.09.2026

Am Samstagmittag startet für die SC-Frauen die DFB-Pokal-Saison mit der ersten Hauptrunde. Zu Gast ist der Sport-Club um 14 Uhr bei der SG Andernach (live bei DFB.TV+).

Die Bundesliga pausiert an diesem Wochenende, die SC-Frauen sind dennoch gefordert: In der Hauptrunde des DFB-Pokals ist der Sport-Club am Samstagmittag bei der SG Andernach zu Gast. „Der Pokal ist ein interessanter und lukrativer Wettbewerb“, sagt SC-Trainer Marco Konrad. „Du kannst mit wenigen Siegen schnell viel erreichen. Dementsprechend fokussiert fahren wir nach Andernach, um ins Achtelfinale einzuziehen.“

Auch 2022/23 startete die Pokalsaison in Andernach 

Wer die Freiburgerinnen schon länger verfolgt, dürfte an die Rheinland-Pfälzer Gastgeberinnen gemischte Gefühle haben: Auch 2022 begann für die SC-Frauen die Pokalreise in Andernach, sie mündete damals zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte im Finale, in dem man sich aber einmal mehr dem VfL Wolfsburg geschlagen geben musste. Geschlagen geben musste sich Andernach in der damaligen Begegnung allerdings erst in der Verlängerung. Auch daher sagt der Freiburger Trainer vorab: „Wir schauen uns jeden Gegner mit viel Respekt und Achtung an – völlig unabhängig von der Ligazugehörigkeit oder der Tabellenplatzierung.“

Die SG aus Andernach ist in der 2. Bundesliga derzeit auf dem achten Rang anzutreffen, konnte aber zuletzt die Aufstiegsanwärterinnen vom FC Carl Zeiss Jena mit 2:1 schlagen. Marco Konrad sieht in Andernach ein Team, „das über viel Erfahrung, aber auch Qualität verfügt. Sie wollen und können Fußball spielen, daher dürfen wir uns keinen Leistungsabfall erlauben.“

Fokussierter Auftritt mit dem Ziel Achtelfinale

Eine besondere Herangehensweise hat der SC-Trainer in dieser Pokalwoche allerdings nicht: „Es ist ein Pflichtspiel wie jedes andere auch – entsprechend genau bereiten wir uns auch auf den Gegner vor.“ Erwarten wird Konrads Freiburgerinnen eine Mannschaft, die „pragmatisch Fußball spielt und weiß, worauf es ankommt.“ Andernach könne das Spiel gut lesen und sich dem Spielverlauf anpassen: „Mal mit langen Bällen, mal mit Ballbesitzphasen, mal mit Umschaltspiel“, so der SC-Coach. „Wir stellen uns auf eine Mannschaft ein, die situativ agieren wird und gegen die wir – wie in jedem anderen Spiel – unsere beste Leistung auf den Platz bringen müssen.“

Dabei dürfte es auch die eine oder andere Rotation im Kader der SC-Frauen geben: „Viele Spielerinnen konnten in den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen schon Einsatzzeit sammeln. Dennoch bietet uns der Pokalwettbewerb eine gute Gelegenheit, den Konkurrenzkampf weiter zu fördern und Spielerinnen Chancen zu geben, die bislang auf noch nicht ganz so viele Minuten gekommen sind“, verrät Konrad.

Gleich bleibe aber die Einstellung zum Spiel: „Das werden wir nicht ändern, sondern unsere Fähigkeiten, unsere Stärken und unsere Idee von einer gut harmonierenden Mannschaft abrufen“, sagt der SC-Trainer. „In Summe sollten sich diese Qualitäten dann auch auf dem Rasen widerspiegeln und, wenn wir an unsere Leistungsgrenze kommen, mit dem Einzug in die nächste Pokalrunde belohnt werden.“

Auch in Andernach muss das Freiburger Trainerteam weiterhin auf Laura Benkarth, Ingibjörg Sigurðardóttir, Meret Felde (alle Schwangerschaftspause), Zoe Schick (Kreuzbandriss), Tessa Blumenberg (Reha), Nia Szenk (Adduktorenprobleme) und Jana Vojteková (muskuläre Beschwerden) verzichten.  

Niklas Batsch

Foto: SC Freiburg

 

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