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Derby-Sieg auf französischem Boden

 

Elf SC-Profis sind in diesen Tagen in Sachen Nationalmannschaft in Europa und der Welt unterwegs. Einen zumindest kurzen Abstecher über die Grenze gab’s auch für die Daheimgebliebenen. Beim französischen Kooperationsverein SR Colmar testeten die Freiburger am Donnerstag gegen den Karlsruher SC – und setzten sich gegen den Tabellenneunten der Zweiten Liga mit 1:0 (0:0) durch. Das Tor des Spiels gehörte Lucas Höler (71.).

 

"Wir haben in Colmar gute Bedingungen vorgefunden. Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft", sagte SC-Trainer Christian Streich im Anschluss. "Mit dem Test sind wir zufrieden, das Engagement der Mannschaft war super. In der zweiten Halbzeit waren wir dominant, hatten aber zu wenige Abschlüsse."

 

Rekonvaleszenten kehren zurück

 

Wie in Testspielen üblich erhielten neben den arrivierten Kräften auch viele der Spieler Einsatzminuten, die sich schon länger nicht mehr zeigen konnten. Personell änderte das Freiburger Trainerteam seine Aufstellung nach dem 2:2 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund auf fünf Positionen. So standen Torhüter Mark Flekken und Innenverteidiger Manuel Gulde erstmals nach ihren überstandenen Verletzungen wieder auf dem Rasen. Zudem rückte der zuletzt wegen einer Erkältung pausierende Jerôme Gondorf im Mittelfeld an die Seite von Nicolas Höfler. Den offensiven Part teilten sich Yoric Ravet (linke Außenbahn) und Janik Haberer (rechte Außenbahn) sowie Lucas Höler und Nils Petersen (Doppelspitze).

 

Trotz der eigentlich ja geografisch und historisch bedingten Rivalität zwischen dem SCF und dem KSC mussten sich die Zuschauer im Colmar Stadium gedulden, bis die Partie in Tornähe an Fahrt aufnahm. In einer insgesamt ereignisarmen ersten Hälfte hatte Höler, der kurz vor dem Pausenpfiff im Strafraum knapp an einem Ball vorbeirauschte, die beste Möglichkeit (44.). So ging’s mit dem 0:0 in die Kabinen.

 

Höler mit dem Tor des Spiels

 

Mit deutlich mehr Dynamik starteten die Freiburger in den zweiten Durchgang. Petersen (47.) und der für Ravet eingewechselte Marco Terrazzino (49.) verpassten das Karlsruher Gehäuse allerdings um Haaresbreite. Auch ein schön herausgespielter Konter über die linke Seite mit den Akteuren Petersen und Höler in den Hauptrollen führte in letzter Konsequenz nicht zum Erfolg (61.). Ebenso wenig ein satter Schuss von Terrazzino aus bester Abschlussposition, der nur Mitspieler Petersen traf (69.). Das Tor schien ein bisschen vernagelt. Bis der erlösende Treffer doch noch fiel.

 

Höler profitierte von einem passgenauen Zuspiel von Petersen und köpfte am rechten Balken stehend zum 1:0 ein (71.). Auch eine Doppelchance des insgesamt auffälligen Terrazzino (85., 87.) nötigte den anwesenden 500 Zuschauern wenig später noch ein beeindrucktes Raunen ab. Mehr Tore wollten an diesem frühherbstlichen Abend jedoch nicht mehr fallen. So verabschiedete sich der SC einige Selfies und Autogramme später mit einem kleinen sportlichen Erfolg und einem großen Erfolg für die deutsch-französische Partnerschaft aus Colmar.

 

Das nächste Pflichtspiel steht am 19. Oktober (ab 15.30 Uhr) an. Dann gastiert der Sport-Club bei Aufsteiger Union Berlin.  

 

Sina Ojo

 

Die Aufstellung des SC Freiburg:

 

Flekken – Schmid (72. Rüdlin), Gulde, Heintz, Günter (72. Hug) – Haberer (72. Boukhalfa), Höfler (20. Keitel), Gondorf, Ravet (46. Terrazzino) – Petersen, Höler (72. Pieringer)

Trainer: Christian Streich