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U19 vor dem Viertelfinale des A-Junioren DFB-Pokals

 

"Wir wollen unser Spiel durchdrücken"

Am kommenden Samstag, den 15. Dezember, trifft die U19 des Sport-Club im Viertelfinale des DFB-A-Junioren-Vereinspokals auf den VfL Wolfsburg. Die Wölfe stehen nach der Hinrunde der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost auf dem zweiten Platz. Vor der Partie, die um 12 Uhr in der Freiburger Fußballschule angepfiffen wird, sprachen wir mit SC-Coach Thomas Stamm im Interview der Woche über dieses wichtige letzte Spiel des Kalenderjahres.

 

scfreiburg.com: Herr Stamm, am 30. Oktober hat die Glücksfee Hermann Gerland das Viertelfinale des DFB-Pokals der A-Junioren ausgelost - und dem Sport-Club ein Heimspiel beschert...

Stamm: Ja, das hat uns nach den beiden Auswärtspartien gegen den Hamburger SV und beim SC Paderborn, die beide mit sehr langen Reisen verbunden waren, natürlich besonders gefreut. Und auch, dass wir das Fußballjahr vor heimischem Publikum abschließen können, ist natürlich super.

 

Gerland hat dem Sport-Club mit dem VfL Wolfsburg aber einen extrem starken Gegner gezogen.

 

Ja, das stimmt. Mit dem VfL Wolfsburg kommt die wohl offensivstärkste Mannschaft im deutschen Jugendfußball. In der laufenden Saison hat Wolfsburg in der Liga schon 50 Tore geschossen, und in den beiden ersten Pokalrunden jeweils auswärts gegen Dynamo Dresden und den VfL Bochum gewonnen.

 

Wie erwarten Sie den Gegner?

 

Vor allem auf den offensiven Außen sind die Wolfsburger sehr stark besetzt und haben Spieler, die im Eins-gegen-Eins Situationen auflösen und gefährlich machen können. Wolfsburg kommt mit Tempo und Wucht, und hat seine besondere Stärke beim Umschaltspiel und den Standards. Darauf werden wir uns gut einstellen müssen.

 

Was bedeutet das für das eigene Spiel?

 

Wir werden wie immer unseren Ansatz durchdrücken wollen, natürlich mit der einen oder anderen Idee verbunden, die auf die Spielweise des Gegners eingeht. Aber wer uns in den letzten Heimspielen gesehen hat, der weiß, dass wir unsere Spielidee immer durchzuziehen versuchen. Das wird interessant zu sehen sein, wie das greift. Und wenn es greift, dann wird auch Wolfsburg in Schwierigkeiten kommen.

 

Sehen Sie die Niedersachsen als Favorit?

 

Der VfL ist natürlich ein Top-Team, das mit Rückenwind kommt. Aber wir haben das nötige Selbstvertrauen und zusätzlich den Heimvorteil. Ich denke, das wird eine enge Nummer. In jedem Fall brauchen wir aber einen guten Tag, an dem wir an unsere Grenzen kommen, die eine oder andere Grenze vielleicht sogar verschieben können. Dann können wir hier eine Runde weiterkommen.

 

Spielt die besondere Pokaltradition und die Stellung als Titelverteidiger eine Rolle bei den Vorbereitungen?

 

Natürlich spürt man, dass der Pokal im Verein eine besondere Tradition hat. Viele unserer Jungs waren beim letztjährigen Pokalsieg ja in der U17 und waren dementsprechend nahe dran. Die freuen sich natürlich riesig, jetzt selber in diesem Wettbewerb kicken zu dürfen. Genau für solche Spiele machen sie das ja alles, opfern sich ja auf und verzichten auf vieles.

 

Sicher ist das auch für den Trainer ein besonderes Spiel. Erfordert das auch besondere Maßnahmen? 

 

Man versucht natürlich rauszuspüren, was braucht die Mannschaft gerade. Dann kann man ein wenig regulieren. Ist da Nervosität, fühlt sich jemand gehemmt, so was. Aber auch der ältere Jahrgang, der ja schon Pokalerfahrung hat, hilft hier weiter. Klar ist aber, dass sich alle auf ein wahnsinnig spannendes Fußballspiel am Samstag freuen, das hoffentlich vor einer schönen Kulisse angepfiffen wird.

 

Interview: Jonas Wegerer