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U23 zu Gast bei Wormatia Worms

 

Die guten Auftritte bestätigen

Vier Siege in Folge gelangen der Zweiten Mannschaft des SC Freiburg zuletzt in der Regionalliga Südwest. Mit nun 13 Zählern auf dem Konto möchte das Team von Christian Preußer und Uwe Staib auch am neunten Spieltag weiterpunkten. Am Samstag, 15. September, tritt der SC II um 14 Uhr zum Auswärtsspiel beim VfR Wormatia Worms an.

 

Dass die Gastgeber auch in dieser Saison in der heimischen EWR-Arena um Regionalliga-Punkte kämpfen, von denen sie in den ersten acht Spielen bei einer Zwischenbilanz von vier Siegen und vier Niederlagen bereits zwölf auf der Habenseite verbuchen konnten, verdanken sie unter anderem der letzten Partie gegen die U23 des Sport-Club.

 

Mit einem 2:0-Sieg in der Freiburger Fußballschule am finalen Spieltag der abgelaufenen Saison sicherte sich die Mannschaft von Trainer Steven Jones den 13. Tabellenplatz und den endgültigen Klassenerhalt. Vergleicht man das damalige VfR-Aufgebot mit dem bei der 1:2-Niederlage beim FSV Frankfurt am vergangenen Wochenende, findet man mit den Offensivkräften Jan-Lucas Dorow und Giuseppe Burgio nur zwei Spieler, die auch in jener Partie in Freiburg dabei waren. Der Grund: die Rheinland-Pfälzer haben im Sommer ihren Kader praktisch komplett erneuert und listen auf ihrer Internetseite eindrucksvolle 23 Neuzugänge und 18 Abgänge auf.

 

Von daher galt es für Christian Preußer und Uwe Staib bei der Spielvorbereitung noch genauer hinzuschauen, was die individuellen Qualitäten des kommenden Gegners betrifft, nachdem die Offenbacher Kickers zuletzt mit wesentlich weniger Neuzugängen in der Freiburger Fußballschule angetreten waren. Wormatia Worms habe vor der Saison vor allem „gestandene Regionalligaspieler" verpflichtet, sagt SC-Trainer Christian Preußer. So kamen vom Absteiger TuS Koblenz der frühere SC-Jugendspieler und -Profi Andreas Glockner sowie Dino Bajric und Torwart Chris Keilmann zur Wormatia, die außerdem unter anderen Cedric Mimbala und Sascha Korb (beide zuletzt bei Hessen Kassel) von einem Wechsel zum VfR überzeugte.

 

Aber auch mehrere junge Akteure wurden in das neue Team integriert, das in der vorletzten Woche noch mit Verteidiger Ünal Altintas aus der U19 des 1. FC Kaiserslautern ergänzt wurde. „Worms hat eine gute Mischung gefunden und schon gute Spiele gezeigt, wie bei den Siegen gegen den FC Homburg und den SSV Ulm", so Christian Preußer. „Daran orientieren wir uns und wollen am Samstag wieder eine ähnliche Leistung abrufen wie im Spiel gegen Offenbach."

 

Nach dem überzeugenden 2:1-Sieg gegen die Hessen am Dienstag und einer intensiven Begegnung habe zunächst die Regeneration im Vordergrund gestanden. Die personellen Voraussetzungen für die Auswärtsreise an den Rhein waren zunächst die gleichen wie vor der vergangenen Partie. Neben Luca Herrmann, der die Saisonvorbereitung bei den Profis absolvierte und sich nach einer Verletzung noch im Aufbau befindet, fehlen Daniele Bruno (Bänderriss), Konrad Faber (Mittelfußbruch), Tim Baschnagel (Rückenprobleme), Lino Tempelmann, Ivan Sachanenko und Tim Probst (alle Aufbautraining).

 

„Wir haben gegen Offenbach mit einer sehr jungen Mannschaft eine sehr gute Leistung gezeigt", freute sich Christian Preußer auch mit etwas Abstand weiterhin über den Auftritt der Mannschaft unter der Woche. Passqualität, Ballsicherheit, Effektivität und eine starke Verteidigungsleistung hätten mit zum vierten Sieg in Serie beigetragen.

 

„Trotzdem ist das Spiel jetzt abgehakt, die Konzentration gilt nur noch der nächsten Aufgabe", so der SC-Coach. Auch die werde wieder schwer: „Wir mussten uns bisher jeden Erfolg hart erarbeiten und wir werden auch in Worms unsere Qualitäten auf den Platz bringen müssen um etwas mitzunehmen."

 

Was auch die Tatsache beweist, dass die zwölf Punkte nach den ersten sieben Spieltagen für Wormatia Worms, das im August auch in der ersten DFB-Pokalrunde vertreten war und mit 1:6 gegen Werder Bremen unterlag, den bislang besten Saisonstart in der Regionalliga bedeuteten.

 

Dirk Rohde