Zum Start gegen Rückkehrer HSV

Männer
08.01.2026

Am Samstag geht es wieder los: Zum ersten Punktspiel im neuen Jahr empfängt der SC Freiburg im Europa-Park Stadion am 16. Bundesliga-Spieltag den Aufsteiger Hamburger SV (ab 15:30 Uhr live bei Sky, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).

Begleitet vom Wintereinbruch mit reichlich Schnee startet die Bundesliga am Wochenende ins neue Jahr, das nach der kurzen Winterpause gleich mit einer Englischen Woche in der Liga beginnt.

Seit dem Trainingsstart am 2. Januar bereitet sich der Sport-Club auf das erste Punktspiel am Samstag gegen den Hamburger SV vor. Am kommenden Mittwoch (14. Januar, 20.30 Uhr) folgt das letzte Spiel der Bundesliga-Hinrunde bei RB Leipzig. Vier Tage später schließt sich mit der Auswärtspartie beim FC Augsburg (Sonntag, 18. Januar, 17.30 Uhr) der Rückrundenstart in der Liga an.

„Sehr zufrieden mit den Vorbereitungstagen, die wir hatten“ zeigte sich SC-Trainer Julian Schuster vor der Begegnung mit dem Hamburger SV. „Wir hatten trotz Kälte und Schnee keine Probleme, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben.“ Auch die Entscheidung, in diesem Winter kein Trainingslager zu beziehen, sei deshalb richtig gewesen.

Die sehr knappe Vorbreitungszeit habe die Mannschaft in der vergangenen Woche dazu genutzt, noch einmal ins Detail zu gehen und „uns sehr schnell wieder auf die Dinge zu fokussieren, die uns auszeichnen.“ Mittlerweile laufe wieder eine normale Vorbereitungswoche, in welcher ein Schwerpunkt auch auf der Ausrichtung auf den Gegner liege.

Der Hamburger SV, dem nach sieben Spielzeiten in der 2. Bundesliga im vergangenen Jahr der Wiederaufstieg in die Bundesliga gelang, tritt als Tabellendreizehnter im Europa-Park Stadion an und hat nach 15 Spieltagen 16 Punkte auf dem Konto – vier weniger als der Sport-Club, der auf dem neunten Tabellenplatz steht. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin, erklärte Julian Schuster, sei inzwischen in der Bundesliga angekommen. Der HSV, so der SC-Trainer, sei im Spiel mit dem Ball sehr flexibel, was es oft schwierig mache, „da Zugriff und Ballgewinne zu erzielen“. Zu den weiteren Stärken der Hanseaten zählten ihr Tempo sowie das Pressing- und Umschaltspiel: „Das macht Hamburg gefährlich bei eigenen Ballgewinnen, weil sie dann über ihre Schnelligkeit gefährlich umschalten können.“

Für die Aufgabe, in solchen Situationen kompakt und konzentriert dagegenzuhalten, steht dem Sport-Club in der Defensive wieder mehr Personal zur Verfügung, als noch vor der Winterpause. Beim Trainingsstart nach Neujahr konnte das SC-Trainerteam wieder fast alle Profis auf dem Platz begrüßen, auch die zum Ende des vergangenen Jahres angeschlagenen Philipp Lienhart, Max Rosenfelder, Eren Dinkçi und Niklas Beste.

Neben Daniel Kofi Kyereh (Aufbautraining) fehlte nur Cyriaque Irié. Der Angreifer nahm mit Burkina Faso am Afrika-Cup in Marokko teil. Am vergangenen Dienstag , schied er mit seiner Nationalelf nach einer 0:3-Niederlage gegen Titelverteidiger Elfenbeinküste im Achtelfinale aus und wurde am Donnerstag in Freiburg zurückerwartet. „Es ist sehr erfreulich, dass Cyriaque Spielzeit sammeln konnte, hier alle Jungs auf dem Platz waren und wir so am Wochenende auf alle Spieler zurückgreifen können“, erklärte Schuster.

Dann geht es für den SC Freiburg auch um die ersten Bundesligatore gegen den Hamburger SV im Europa-Park Stadion. Das letzte Bundesliga-Heimspiel gegen die Hanseaten fand vor gut acht Jahren im Dezember 2017 noch im Dreisamstadion statt und endete 0:0. Die vergangenen beiden Pflichtspiele zwischen beiden Clubs waren Begegnungen im DFB-Pokal: Im Oktober 2024 gewann der Sport-Club in der zweiten Runde zuhause mit 2:1. Zweieinhalb Jahre zuvor hatte der SC im April 2022 die Halbfinalpartie im Volksparkstadion mit 3:1 für sich entschieden und erstmals das DFB-Pokalfinale erreicht.

In einer noch ganz nahen Vergangenheit liegt dagegen das letzte Punktspiel vor der Winterpause, der spektakuläre 4:3-Sieg beim VfL Wolfsburg. Vor dem ersten Pflichtspiel im Jahr 2026 formulierte Julian Schuster deshalb als Ziel: „Wir wollen daran anknüpfen, was uns vor der Winterpause ausgezeichnet hat.“

Dirk Rohde

Foto: SC Freiburg

 
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