Scharrende Hufe vor dem Bayer-Spiel

Männer
05.03.2026

Am 25. Bundesliga-Spieltag empfängt der Sport-Club am Samstag (15:30 Uhr, live auf Sky, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“) Bayer Leverkusen.

Beim Duell zweier DFB-Pokal-Halbfinalisten geht der Sport-Club ausgeruhter in das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen. Die Werkself hat gerade drei Englische Wochen in Folge absolviert und mit den beiden Champions-League-Achtelfinals gegen Arsenal London zwei weitere vor der Brust. Am Mittwochabend gastierte die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand beim Hamburger SV und gewann das Nachholspiel dank eines Treffers von Christian Kofane mit 1:0. „Auch wenn sie personell Probleme haben, steht da genug Qualität auf dem Platz, die es anspruchsvoll macht, gegen sie zu spielen“, kommentiert SC-Trainer Julian Schuster den Auftritt der Bayer-Elf im Volksparkstadion.

Während beim Gegner wichtige Spieler wie Torhüter Mark Flekken fehlen, entspannt sich die personelle Lage an der Achim-Stocker-Straße zunehmend. Johan Manzambi und Niklas Beste kehren nach abgesessenen Sperren zurück. Die Freude über die beiden Rückkehrer ist groß: „Jeder, der ihn beobachtet, weiß, wie er mit den Hufen scharrt“, sagt Schuster über den drei Spiele lang abwesenden Manzambi. „Wir konnten die Zeit nutzen, hatten in diesen Wochen viel Mannschaftstraining und konnten auch an Athletik und Schnelligkeit arbeiten.“ Über Beste, der nur gegen Frankfurt gesperrt war, urteilt der SC-Trainer: „Die Entwicklungskurve bei Niki zeigt klar nach oben.“

Auch die zuletzt verletzten Lukas Kübler und Philipp Lienhart nähern sich ihrer Rückkehr auf den Platz weiter an. „Kübi war diese Woche jeden Tag auf dem Trainingsplatz und hat Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht. Philipp hat die Woche komplett mitgemacht und kann eine Option sein, wieder dabei zu sein“, so Schuster.

Standardstatistiken geben Hoffnung

Gegen Top-Teams tat sich der Sport-Club zuletzt schwer. Nun haben die Breisgauer am Sonntag die nächste Gelegenheit, gegen den Meister von 2024 einen der Großen der Liga zu ärgern. „Das ist seit Jahren zu beobachten und stellt für uns eine gewisse Thematik dar, die wir als Chance betrachten.“ Man müsse sich laut Schuster „einen ganzen Nachmittag Zeit nehmen“, um die Ursachen zu erläutern. „Ein Punkt ist, dass wir aufgrund unserer üblichen Herangehensweise gegen Top-Teams mehr umstellen müssen als andere Teams.“

Der Sport-Club erzielte bislang 47 Prozent seiner Treffer nach ruhenden Bällen – eine Disziplin, in der die Rheinländer anfällig sind. Sie kassierten 38 Prozent ihrer Gegentreffer nach Standards. Eine weitere Statistik, die SC-Fans Mut machen sollte: Die Breisgauer sind seit 15 Pflichtspielen vor heimischem Publikum ungeschlagen.

Marius Faller

Foto: SC Freiburg  

 
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