Gegen Heidenheim „nicht im Erfolg verharren“
Am 30. Spieltag empfängt der Sport-Club das Tabellenschlusslicht aus Heidenheim im Europa-Park Stadion (Sonntag, 15:30 Uhr, live auf Dazn, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).
Das Programm des Sport-Club hat es dieser Tage in sich – und ist seit Donnerstagabend um zwei weitere Partien reicher. Dank der überzeugenden Siege im Hin- und Rückspiel gegen Celta Vigo steht die Elf des Freiburger Trainerteams im Halbfinale der Europa League und kann direkt für die nächste Auswärtsfahrt auf die iberische Halbinsel planen.
Die Freude über den ersten europäischen Halbfinaleinzug der Vereinsgeschichte brach sich nach Spielende erst vor dem mitgereisten Anhang und anschließend an den Mikrofonen der Medienvertreter Bahn. „Unglaublich stolz“, zeigte sich etwa Vincenzo Grifo, mit „sehr glücklich“ beschrieb Johan Manzambi seinen Gemütszustand.
Bevor der SC in knapp zwei Wochen in der Runde der letzten vier verbliebenen Teams auf den portugiesischen Vertreter Sporting Braga trifft, stehen für die Breisgauer gleich drei weitere Begegnungen an. Bereits am Sonntagnachmittag ist der FC Heidenheim zu Gast im Breisgau, anschließend geht es zum Pokalhalbfinale nach Stuttgart und in der Bundesliga nach Dortmund.
„Wir haben den Moment noch ein bisschen genossen. Bei aller Freude über das Geleistete war es aber auch bei der Ansprache gestern Abend gleich Thema, dass es die Kunst und Qualität ist, am Sonntag wieder so eine Leistung abzurufen und nicht in den Erfolgen zu verharren“, erzählte Julian Schuster am Tag nach dem 3:1 in Vigo und lobte: „Das hat die Mannschaft zuletzt sehr gut hinbekommen.“
Sowohl auf St. Pauli (2:1) als auch in Mainz (1:0) bewiesen die Breisgauer zuletzt, dass sie den Fokus nach überzeugenden Siegen auf der europäischen Bühne schnell wieder auf den Ligabetrieb legen können. Dies wird auch gegen den Tabellenletzten aus Heidenheim nötig werden, der zuletzt mit einem Unentschieden gegen Leverkusen und dem Sieg gegen Union Berlin wichtige Zähler im Abstiegskampf sammeln konnte.
An der personellen Situation hat sich vor dem Duell mit dem Team von der Ostalb nichts geändert. Mehr als „die üblichen Blessuren und Schläge“ habe an der Atlantikküste keiner der Spieler abbekommen, sagte Schuster.
David Hildebrandt
Foto: SC Freiburg
