4:2-Sieg im Test gegen Luzern

Höler trifft doppelt für den Sport-Club

Männer
03.10.2026

Der SC Freiburg bezwingt den FC Luzern im Testspiel mit 4:2 (3:1). Grifo (11.) und Ginter (44.) treffen für die Gastgeber, Höler erzielt zudem einen Doppelpack (26., 62.).

Bei strahlendem Sonnenschein empfing der Sport-Club den FC Luzern an diesem Samstag zum Test auf dem Trainingsplatz neben dem Europa-Park Stadion. Die Gäste, aktuell Tabellensechster der Schweizer Super League, sind mit zwölf Punkten aus neun Partien in die Saison gestartet.

Bei den Breisgauern sind aktuell noch einige Spieler mit ihren Nationalteams unterwegs, trotzdem konnte sich die erste Elf sehen lassen: Vor Jannik Huth bildeten Lukas Kübler, Matthias Ginter, Max Rosenfelder und Christian Günter die Viererkette. Rihito Yamamoto begann neben Patrick Osterhage auf der Doppelsechs. Cyriaque Irié, Niklas Beste und Vincenzo Grifo starteten hinter der einzigen Spitze Lucas Höler, wobei Beste immer wieder den zentralen Part übernahm.

Irié per Kopf (3.) und Beste aus der Distanz (8.) verpassten die frühe Freiburger Führung. Nach zehn Minuten rettete Luzerns Ruben Dantas Fernandes für seinen geschlagenen Keeper Karlo Letica auf der Linie, Grifo hatte es aus zwölf Metern versucht. Nur eine Minute später hatte der Routinier dann doch Grund zur Freude: Nach einem schönen Steckpass von Yamamoto schlenzte der Deutsch-Italiener den Ball in gewohnter Manier aus 16 Metern in die lange Ecke.

Die Breisgauer waren in der Anfangsphase klar die bessere Mannschaft, trotzdem gelang dem FC Luzern mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff der schnelle Ausgleich. Ein Schuss von Lars Villiger wurde für Huth unhaltbar abgefälscht und schlug zum 1:1 ein (18.).

Höler trifft per Kopf

Beste wechselte immer wieder die Positionen, tauchte mal auf links, mal auf rechts auf – und bereitete von dort auch die erneute Freiburger Führung vor. Mit einer Flanke nahe der Grundlinie fand er Höler im Zentrum, dessen Kopfball aus sieben Metern direkt neben dem Pfosten den Weg ins Netz fand (26.). Auf der Gegenseite verfehlte Fernandes aus 20 Metern nur knapp das Tor von Huth (36.). Fünf Minuten später traf Irié nach sehenswerter Hacken-Ablage von Kübler aus 21 Metern nur den Pfosten.

Der Sport-Club ging dennoch mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause. Das lag an einem Einwurf, an dem drei von vier Freiburger Verteidigern beteiligt waren: Kübler schleuderte den Ball nach innen, Rosenfelder verlängerte, Ginter besorgte per Flugkopfball das 3:1 (44.) – gleichzeitig der Pausenstand.

Beim Sport-Club hatten Matthias Ginter und Rihito Yamamoto nach 45 Minuten Feierabend, sie wurden durch Anthony Jung und Maximilian Eggestein ersetzt. Die Eidgenossen wechselten unter anderem auf der Torhüterposition, Raphael Radtke stand im zweiten Durchgang zwischen den Pfosten. Der bei den Gästen ebenfalls eingewechselte Aurelio Oehlers traf nach 55 Minuten aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

Doppeltorschütze wird aus- und wieder eingewechselt

Vier Minuten später spitzelte Grifo auf der Gegenseite den Ball an Keeper Radtke vorbei an den Pfosten, Irié setzte den zweiten Versuch deutlich über das Tor. Nach 62 Minuten überraschte Kübler die aufgerückten Gäste mit einem langen Ball. Nutznießer war Höler, der allein auf Radtke zulaufen konnte, den Torhüter umkurvte und zum 4:1 einschob.

Beide Teams wechselten weiter durch. Weil Irié nach 77 Minuten angeschlagen vom Platz musste und das Freiburger Trainerteam alle Einwechselspieler bereits gebracht hatte, musste der bereits ausgewechselte Höler nochmal aufs Feld – und spielte in der Schlussviertelstunde im Trikot des ebenfalls ausgewechselten Küblers.

In der Schlussphase wehrte Huth nach 84 Minuten einen druckvollen Schuss von Joel Matuanana gut ab, Oehlers schob den Nachschuss freistehend über das leere Tor. Zwei Minuten später überlupfte Adrian Grbic Huth nach einem Fehler im Freiburger Aufbauspiel gekonnt zum 2:4 (86.). Dabei blieb es.

„Heute war viel von dem dabei, was wir diese Woche thematisiert hatten“, sagte SC-Trainer Schuster. „Wenn wir uns durchkombinieren oder hohe Balleroberungen haben, wollten wir diese auch zu Ende spielen und zu Chancen kommen. Das war gut heute.“

Für den Sport-Club geht es am Sonntag, den 11. Oktober, mit einem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 in der Bundesliga weiter.

Der Sport-Club spielte mit: Huth – Kübler (73., Admomah), Ginter (46., Jung), Rosenfelder, Günter – Yamamoto (46., Eggestein), Osterhage – Irié (77., Höler), Beste (68., Tarnutzer), Grifo (68., Zelic) – Höler (73., Catak)

Tore: 1:0 Grifo (11.), 1:1 Villiger (18.), 2:1 Höler (26.), 3:1 Ginter (44.), 4:1 Höler (62.), 4:2 Grbic (86.)

Marius Faller

Foto: SC Freiburg

 
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