Keine Punkte beim Hinrundenabschluss

Männer
14.01.2026

Am 17. Bundesliga-Spieltag hat der SC Freiburg mit 0:2 (0:0) bei RB Leipzig verloren. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fielen beide Gegentreffer kurz nach Wiederanpfiff.

53 Minuten lang hatten weitgereiste Breisgauer dem Tabellendritten erfolgreich Paroli geboten, dann entschieden die Gastgeber die Partie binnen drei Minuten. "Wir haben ordentlich in die Partie gefunden, wenig zugelassen und hatten gute Balleroberungen. Wir müssen uns vorwerfen, dass wir die Räume in den Umschaltbewegungen nicht gut genutzt haben. In der Offensive waren wir nicht gefährlich genug. Es ist ärgerlich, dass wir durch zwei Standardtreffer auf die Verliererstraße kommen", sagte Julian Schuster im Anschluss der Partie. 

Notgedrungen musste das Freiburger Trainerteam in Leipzig gleich beide Innenverteidigerpositionen neu besetzen. Anthony Jung und Bundesliga-Startelf-Debütant Bruno Ogbus ersetzten Philipp Lienhart (Bauchmuskelverletzung) und Matthias Ginter (Infekt). Außerdem begann im Vergleich zum Heimsieg gegen den HSV Patrick Osterhage für Vincenzo Grifo.

Da Sturmtief Elli die Austragung des Leipziger Gastspiels auf St. Pauli verhindert hatte, war den Sachsen eine etwas längere Winterpause vergönnt als dem Sport-Club. Trainer Ole Werner veränderte seine Mannschaft nach dem vorweihnachtlichen 1:3 gegen Leverkusen auf zwei Positionen: Ridle Baku und Assan Ouedraogo starteten anstelle von Kosta Nedeljkovic und Conrad Harder.

Wenig Torgefahr auf beiden Seiten

„Die Statistik hat keinerlei Einfluss auf unsere Herangehensweise“, hatte Julian Schuster im Vorfeld des Spiels angesichts der ausbaufähigen Bilanz seiner Mannschaft in der Red Bull Arena erklärt. Entsprechend mutig starteten die Breisgauer auch in die Begegnung. Mit hohem, giftigem Pressing eroberte die Offensivreihe um Johan Manzambi, Yuito Suzuki und Lucas Höler viele Bälle bereits in der gegnerischen Hälfte – und hielt den Gegner auf diese Weise in der Anfangsviertelstunde weitestgehend fern vom eigenen Tor.  

Zwar erarbeiteten sich die Leipziger in der Folge die größeren Spielanteile, die erste echte Chance des Spiels gehörte dennoch den Gästen. Maximilian Eggesteins Kopfball auf Freistoß-Vorlage von Suzuki datierte aus der 21. Minute und landete in den Armen von Péter Gulácsi.

Bis Noah Atubolu im Freiburger Tor zum ersten Mal eingreifen musste, sollten weitere zehn Zeigerumdrehungen vergehen. Gegen Nicolas Seiwalds Schuss aus sieben Metern parierte der Rückhalt glänzend. Viel mehr ließ der neu zusammengewürfelte Defensivverbund der Gäste bis zum Pausenpfiff nicht zu. Nach einer höhepunktarmen, aber von beiden Seiten diszipliniert geführten Halbzeit, ging es torlos in die Kabinen.

Doppelschlag nach der Pause

Sieben Minuten sollte sich der SC nach Wiederanpfiff noch erfolgreich gegen den Rückstand wehren, dann schlugen die Sachsen gleich doppelt zu. Zunächst stieg Willi Orban auf Flanke von David Raum höher als Eggestein und setzte den Ball aus sieben Metern per Kopf in die Maschen (53.), dann erhöhte Romulo – ebenfalls per Kopf – im Anschluss an eine sehenswerte Parade von Atubolu (56.).

Hatte sich der Sport-Club bis dato teuer verkauft, sorgten die beiden Gegentreffer für einen Bruch im Freiburger Spiel. Die Gastgeber drückten nun auf Treffer Nummer drei und kamen diesem nicht nur bei Christoph Baumgartners Pfostenschuss (67.) gefährlich nah.    

Zwar überstand der SC die Druckphase, konnte seinerseits in der Schlussphase aber auch keine weiteren offensiven Akzente setzen. Es blieb beim 0:2 und einer Leistung, der Kapitän Christian Günter nach Spielende durchaus Positives abgewinnen konnte: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Dass zwei Standards dann das Spiel entscheiden, tut weh. Aber wir können trotzdem auf dem Spiel aufbauen, es war kein schlechtes Auswärtsspiel von uns.“

David Hildebrandt

Foto: SC Freiburg

Stenogramm

Aufstellung RB Leipzig: Gulacsi - Baku, Orban, Lukeba (88., Bitshiabu), Raum - Baumgartner (88., Banzuzi), Seiwald, X. Schlager - Ouedraogo (60., Nusa), Romulo (74., Harder), Gomis (60., Diomande) 
Trainer: Ole Werner 
Bank: Vandevoordt, Finkgräfe, Nedelkovic, Maksimovic 
  
Aufstellung SC Freiburg: Atubolu - Kübler, Ogbus, Jung, Günter (85., Makengo) - Treu (65., Beste), Eggestein, Osterhage (85., Scherhant), Suzuki (55., Grifo), Manzambi - Höler (65., Matanovic) 
Trainer: Julian Schuster 
Bank: F. Müller, Höfler, Adamu 
  
Tore: 1:0 Orban (53.), 2:0 Romulo (56.) 
Gelbe Karten:  - Suzuki, Treu, Beste, Eggestein 
Gelb-Rote Karten: 
Rote Karten: 
Schiedsrichter: Robert Hartmann 
Zuschauer/innen: 30.902 

 

 
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