Topteam mit deutschem Goalgetter

Männer
21.10.2026

Das erste Auswärtsspiel in der Ligaphase der UEFA Conference League führt den SC an die französische Mittelmeerküste zur AS Monaco. Ein Blick auf unseren kommenden Gegner.

Die Ausgangslage

Die AS Monaco zählt zu den Topteams in der französischen Ligue 1, aber auch im internationalen Wettbewerb. In der vergangenen Saison erreichte der Verein die Knockout-Play-offs in der Champions League, Platz sieben in der Ligue 1 sicherte der Mannschaft einen Platz in der Conference League. Die Monegassen, die aus Mangel an Konkurrenz im eigenen Fürstentum und der geografischen Lage am französischen Ligabetrieb teilnehmen, sind regelmäßiger Teilnehmer in einem europäischen Wettbewerb.

Dabei profitiert der Profikader auch von seiner sehr guten Akademie, in der auch Thierry Henry, Kylian Mbappé und Emmanuel Petit groß geworden sind. Vor der aktuellen Spielzeit verkaufte Monaco mit Maghnes Akliouche zu Paris St. Germain und Aladji Bamba zu Newcastle United wieder zwei Spieler, die in der AS-Jugend ausgebildet wurden. Vier der Talente aus der vereinseigenen Akademie stiegen zu den Profis auf.

Der Formcheck

Am Mittelmeer trifft der SC auf ein französisches Spitzenteam. In der französischen Ligue 1 sind die ersten fünf Teams nach sieben Spieltagen punktgleich, dazu gehört auch die AS Monaco. Mit Siegen gegen Paris St. Germain, Olympique Marseille und den RC Lens setzte sich AS schon zu Saisonbeginn gegen mehrere Topteams der Liga durch. Vor allem der 2:1-Sieg im Prinzenpark in Paris dürfte spätestens nach dem 4:2-Erfolg der Pariser in der Champions-League gegen den FC Barcelona für Aufmerksamkeit sorgen.

Am vergangenen Sonntag kassierten die Monegassen beim FC Lorient die erste Saisonniederlage – mit 0:1 ebenso knapp wie der Sport-Club in Leverkusen. In der Conference League startete Monaco wie Freiburg mit einem Sieg, 2:1 bei ZSKA Sofia. Der bisherige Saisonverlauf Monacos ist eine Parallele zum Saisonstart Freiburgs: Beide Mannschaften gehören zu den formstärksten Teams ihrer Liga und hatten auch international einen erfolgreichen Start.

Spieler im Fokus

Im Blickfeld der Mannschaft stand zuletzt ein Deutscher. Paris Brunner startete mit vier Toren in fünf Spielen in der Ligue 1 bemerkenswert in die Saison, war auch in der Conference League mit einem Treffer in Sofia erfolgreich und bereitete das zweite Tor vor. Allerdings musste der Stürmer und deutsche U21-Nationalspieler bei den vergangenen beiden Partien in der Ligue 1 zuschauen. Grund dafür war seine Sperre nach seinem Jubel im Spiel bei Racing Straßburg, als er eine „Kopf-ab-Geste“ in Richtung der gegnerischen Fans machte. Ein weiteres bekanntes Gesicht in Reihen der Monegassen ist Lukas Hradecky. Der Torhüter spielte zehn Jahre lang in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen, ehe er 2025 zur AS Monaco wechselte. Neben Hradecky stehen mit Thilo Kehrer, Eric Dier und Denis Zakaria drei weitere ehemalige Bundesligaspieler im Kader.

Die Stimmen vor dem Spiel

Filipe Luis über den Sport-Club: „Freiburg ist eine super Mannschaft, mit großem Selbstbewusstsein. Letztes Jahr standen sie im Finale der Europa League und haben auf dem Weg dahin namhafte Verein geschlagen. Sie wollen im Spiel dominant sein, haben eine klare Spielidee. Freiburg ist für uns ein sehr gefährlicher Gegner und ich erwarte ein schweres Spiel.“

Julian Schuster über Monaco: „Wir treffen auf einen absoluten Traditionsverein, der Topspieler wie bspw. Thierry Henry herausgebracht hat. Sie haben eine gute Jugendarbeit, die Spieler aus- und weiterbildet.“

 
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