U23 weiterhin nicht aufzuhalten

SC II
16.05.2021

Der SC Freiburg II hat am 38. Spieltag der Regionalliga Südwest mit 5:1 (2:1) gegen den TSV Eintracht Stadtallendorf gewonnen und den Vorsprung an der Tabellenspitze verteidigt.

Nach dem neunten Sieg in Folge und dem elften in den vergangenen zwölf ungeschlagenen Spielen steht die zweite Mannschaft des Sport-Club damit vor den letzten vier Spieltagen weiterhin sieben Punkte vor der SV 07 Elversberg an der Tabellenspitze.

Den ersten Rang, der am Saisonende zum Aufstieg in die Dritte Liga berechtigt, kann das Team von Chrstian Preußer und Uwe Staib darüber hinaus zusätzlich noch im Nachholspiel gegen den SSV Ulm 1846 Fußball verteidigen.

„Es läuft weiter und wir freuen uns auch wieder über diesen Sieg“, sagte Christian Preußer nach dem Schlusspfiff des Sonntagsspiels gegen den Tabellenletzten Eintracht Stadtallendorf. Der fiel am Ende so deutlich wie verdient aus. „Allein in der Phase nach dem 2:0 haben wir ein bisschen die Spannung verloren“, so der SC-Trainer. „In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft dann wieder sehr ballsicher gespielt, die Räume gefunden, und wir haben sehr schöne Tore herausgespielt.“

Ungeachtet der Tatsache, dass Stadtallendorf bereits seit längerem als Absteiger feststeht, versuchten auch die Gäste variabel und nach vorne zu spielen. Der SC II, bei dem nach dem Auswärtserfolg bei Schott Mainz diesmal wieder Johannes Flum anstelle des verletzten Carlo Boukhalfa und Philipp Treu für den gelbgesperrten Konrad Faber begannen, brauchte eine gewisse Zeit, um in sein Spiel zu finden und Druck auf den Gegner aufzubauen.

Umso präsenter war die U23 des SC nach der Anfangsviertelstunde. Die erste gute Chance, ein Direktschuss von Sandrino Braun-Schumacher nach einer Ecke, wurde noch abgeblockt. Nur eine Minute später bereitete der stark spielende Kevin Schade mit einem Antritt über die linke Seite die Führung vor. Seinen Querpass schob Nishan Burkart (19.) aus kurzer Distanz über die Linie.

Mit dem Tor waren die Gastgeber auch voll im Spiel angekommen, kontrollierten das Geschehen und erarbeiteten sich die nächsten hochkarätigen Möglichkeiten. Nach einem langen Ball wehrte TSV-Torwart Mateusz Abramowicz zunächst gegen Luca Herrmann und anschließend auch gegen Burkart ab. Nur eine Minute später war der Keeper jedoch chancenlos. Nach einem Freistoß von Kimberly Ezekwem erhöhte Kilian Sildillia (26.) mit einem Kopfball.

Gegen Braun-Schumacher und Noah Weißhaupt parierte danach wieder Abramowicz, bevor die Gäste, die nach einer halben Stunde den ersten Torschuss verzeichneten, überraschend zum Anschluss kamen. Malcolm Phillips (43.) überwand SC-Keeper Noah Atubolu mit einem direkten Freistoß aus rund 25 Metern, der unhaltbar im rechten Torwinkel einschlug.

Nach dem Wiederanpfiff versuchte Stadtallendorf zwar nachzusetzen, aber der Sport-Club verteidigte weiter stabil und spielte seine Offensivqualitäten effektiv aus. Im Anschluss an einen Einwurf zog Schade (52.) aus dem Halbraum nach innen und traf mit einem Linksschuss in die rechte Ecke zum dritten Mal für den SC II.

Den zweiten Treffer des Angreifers leitete Atubolu mit einem weiten Abschlag ein. Emilio Kehrers Kopfballverlängerung nahm Burkart auf, der noch einen Gegenspieler umkurvte und in die Mitte flankte, wo Schade (63.) zum Doppelpack einschoss.

Den letzten Treffer erzielte Emilio Kehrer (72.), der bei seinem elften Saisontor zum fünften Mal vom Elfmeterpunkt erfolgreich war. Seinen zweiten Scorerpunkt in der Partie hatte sich zuvor Ezekwem gesichert, der nach einem Vorstoß in den Strafraum gefoult worden war.

In der Schlussphase verpasste es Braun-Schumacher, das halbe Dutzend vollzumachen, als er aus guter Position nur die Latte traf. Es wäre das 90. Freiburger Saisontor gewesen, das nun am nächsten Wochenende ins Visier genommen werden kann.

„Es geht weiter, Kassel ist schon im Kopf“, versicherte Christian Preußer direkt nach dem bislang höchsten Heimsieg in dieser Spielzeit. Am kommenden Samstag (22. Mai, 14 Uhr) ist der SC Freiburg II am 39. Spieltag zu seinem vorletzten Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel zu Gast.

Dirk Rohde 

Foto: Achim Keller                  

Stenogramm

SC Freiburg II: Atubolu – Sildillia (82. Kammerknecht), Braun-Schumacher, Ezekwem – Treu, Flum, L. Herrmann (82. Tauriainen), Weißhaupt (85. Risch) – Kehrer, Schade (77. Furrer), Burkart (77. Nieland)  
Trainer: Christian Preußer  
   
Eintracht Stadtallendorf: Abramowicz – Gaudermann, Fisher (60. Schadeberg) , Pape (60. Vogt), Schütze – Heuser, Phillips, Zildzovic (69. Bremer), Döringer – Lindenthal (69. Bartheld), Williams  
Trainer: Dragan Sicaja  
   
Tore: 1:0 Burkart (19.), 2:0 Sildillia (26.), 2:1 Phillips (43.), 3:1 Schade (52.), 4:1 Schade (63.), 5:1 Kehrer (72., FE)  
Gelbe Karten: Sildillia - Phillips  
Gelb-Rote Karten:  
Rote Karten:  
Schiedsrichter: Niclas Zemke (Püttlingen)  

 

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