„Dürfen die Basics nicht vergessen“
Bundesliga-Auftakt gegen den SV Werder Bremen
Zum Start in die Bundesliga-Saison 2026/27 empfängt der Sport-Club am Sonntag (15:30 Uhr, live bei DAZN, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sport-Club live“) den SV Werder Bremen.
Der Pflichtspielauftakt des Sport-Club ist mit drei Siegen aus drei Spielen geglückt. Nach der Playoff-Runde der UEFA Conference League und der ersten Pokalrunde steht an diesem Sonntag nun bereits der dritte Wettbewerb und das vierte Pflichtspiel binnen zehn Tagen für die Freiburger an. „Jetzt geht’s erst richtig los“, sagt Philipp Treu. „Im letzten Jahr sind wir mit zwei Niederlagen gestartet, das darf uns auf gar keinen Fall passieren. Wir wollen unseren Lauf mitnehmen. “
Auch bei Trainer Julian Schuster ist der letztjährige Saisonstart noch präsent, als der SC sowohl gegen den FC Augsburg (1:3) als auch beim 1. FC Köln (1:4) verlor. „Wir haben diese Erinnerungen, das hat uns auch in der jetzigen Vorbereitung geholfen. Bei aller Entwicklung dürfen wir die Basics nicht vergessen“, sagt Schuster. „Wir haben gegen Augsburg inhaltlich ein gutes Spiel gemacht, sind aber mit 1:3 vom Platz marschiert.“
Starke Bilanz gegen Werder
Sieben Siege aus den vergangenen acht Bundesliga-Duellen mit Werder sprechen für den Sport-Club. Vor dem Vorjahr war der SC zudem sechs Spielzeiten in Folge zum Bundesliga-Auftakt ungeschlagen geblieben. Für einen hoffentlich erneut erfolgreichen Saisonauftakt könnten Standards den Ausschlag geben. In den ersten drei Spielen erzielte der Sport-Club sieben seiner zwölf Treffer nach ruhenden Bällen.
In Niclas Füllkrug, Ludovit Reis und dem aus Freiburg geliehenen Eren Dinkci konnte Gegner Werder im Sommer namhafte Neuzugänge für sich gewinnen. „Das ist eine spannende Mannschaft, auf die wir uns intensiv und gut vorbereiten müssen“, kommentiert Schuster.
Gerade bei Rückkehrer Füllkrug sind die Erwartungen im Bremer Umfeld hoch, einen guten Umgang damit traut Schuster dem deutschen Nationalspieler jedoch zu. „Er ist ein Spieler, der viel Verantwortung übernimmt und seine Mitspieler besser machen kann.“ Nicht zuletzt wegen Füllkrug betont Schuster, dass Werder „nochmal eine andere Qualität“ mitbringe als Conference-League-Gegner FC Motherwell.
Marius Faller
Foto: Achim Keller
