SC-Frauen starten in die Vorbereitung
Die Bundesliga-Frauen des Sport-Club sind am Montagvormittag mit dem ersten Platztraining offiziell in die Vorbereitung für die Saison 2026/27 gestartet. Einige neue Gesichter gab es für die Fans zu sehen.
Eine ganze Mannschaft inklusive Trainer könnten die SC-Frauen zur Spielzeit 2026/27 mit neuen Gesichtern stellen: Gleich elf Spielerinnen sowie Coach Marco Konrad präsentierte der Sport-Club vor dem Trainingsauftakt am Montagmorgen. Mit Torhüterin Anna Reimann, Flügelspielerin Zoe Schick, Mittelfeldakteurin Johanna Hebben und Offensivspielerin Weena Simmen rückten vier Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs in den Bundesliga-Kader auf. Hinzu kommen die externen Neuzugänge Lorena Barth (vom FC Aarau, Tor), Lina von Schrader (von RB Leipzig, Tor), Jana Vojteková (vom FC Basel, Abwehr), Emma Memminger (von Eintracht Frankfurt, Abwehr), Ilayda Acikgöz (von Eintracht Frankfurt, Mittelfeld), Amira Arfaoui (von Werder Bremen, Angriff) und Carina Brunold (vom SKN St. Pölten, Angriff).
„Die Vorfreude war riesig. Auf dem Platz war ich dann gleich wieder in meinem Element. Die Mädels waren voller Eifer und Leidenschaft dabei, man musste sie eher bremsen, damit sie nicht im ersten Training übers Ziel hinausschießen“, sagt Marco Konrad, neuer Cheftrainer der Freiburgerinnen, rund um den Trainingsauftakt. „Für mich sind die ersten Eindrücke sehr wertvoll. Ich möchte in den kommenden Wochen das Team, aber auch die einzelnen Spielerinnen noch besser kennenlernen und freue mich auf eine spannende Zeit.“
Noch nicht alle Freiburgerinnen konnten beim öffentlichen Aufgalopp am Montagmorgen mitwirken: Laura Benkarth (schwanger), Zoe Schick (Kreuzbandriss) und Tessa Blumenberg (Reha) fehlten. Maj Schneider, Mia-Lena Maas und Emma Memminger spielen derzeit noch die U19-Europameisterschaft in Bosnien und Herzegowina und werden erst in den kommenden Wochen wieder in Freiburg erwartet.
Auch wenn der Freiburger Kader derzeit noch nicht vollständig auf dem Platz ist, zeigte sich Marco Konrad von der ersten Einheit positiv gestimmt: „Die große Aufgabe wird es sein, die vorhandene Energie richtig zu kanalisieren, um am Wochenende zu Top-Leistungen zu kommen. Und die können wir nur im Team erreichen. Dazu benötigen wir Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung“, so der neue Freiburger Cheftrainer. „Die Kunst ist es, den richtigen Spagat zwischen Wohlbefinden und Leistung zu schaffen. Darauf liegen in den kommenden Wochen die Schwerpunkte: Wir wollen in gute Abläufe kommen und auf wie neben dem Platz eine Haltung generieren, zu einer großen Familie zusammenwachsen und im besten Fall unschlagbar werden.“
Dazu haben die SC-Frauen in den kommenden Wochen noch viel Zeit: Innerhalb der sechswöchigen Vorbereitung testet der Sport-Club gegen den FC Basel (11. Juli, 14 Uhr, Lauchringen), beim FC Luzern (18. Juli, 17 Uhr, Luzern), beim FC Zürich (28. Juli, 14 Uhr, Zürich), innerhalb des Trainingslagers gegen den 1. FC Nürnberg (6. August, 15 Uhr, Schruns) sowie im letzten Härtetest im heimischen Dreisamstadion gegen den FCO Dijon (14. August, 18 Uhr). Alle Partien sind öffentlich geplant, Livestreams wird es nicht geben. Kurzfristige Änderungen sind möglich.
Foto: SC Freiburg
