Niederlage im letzten Vorbereitungsspiel

Frauen & Mädchen
18.01.2026

Die Bundesliga-Frauen des Sport-Club müssen sich im letzten Testspiel der Wintervorbereitung der TSG Hoffenheim klar mit 0:4 (0:2) geschlagen geben.

Das hatten sich Edmond Kapllani und seine Freiburgerinnen anders vorgestellt: Im letzten Testspiel der Wintervorbereitung unterliegt der Sport-Club den nordbadischen Gästen aus Hoffenheim auf dem Papier deutlich mit 0:4. „Es ist nicht gut, in der Generalprobe so hoch zu Hause zu verlieren“, weiß auch der Freiburger Coach. „Das müssen wir jetzt abschütteln, weil wir insbesondere in der zweiten Hälfte eigentlich einen ordentlichen Auftritt gezeigt haben.“

Es wirkte fast schon gegenteilig zum vergangenen Sonntag: Dort gewann der Sport-Club nach Ergebnis souverän mit 3:0 gegen den VfB Stuttgart – hatte aber phasenweise Glück, dass die Gäste hochkarätige Chancen auf den Ausgleich liegenließen. An diesem Sonntag waren es die SC-Frauen, die eine Niederlage einstecken mussten – auch, weil zahlreiche Top-Möglichkeiten ungenutzt blieben.

Aber der Reihe nach: Die Freiburgerinnen mussten beim Testspiel gegen die TSG weiterhin auf Ally Gudorf, Aurélie Csillag (beide Ausfall aus persönlichen Gründen) sowie Luca Birkholz und Sophie Nachtigall (beide Aufbautraining) verzichten.

Hoffenheim drückt und trifft

Den besseren Start im nebligen Dreisamstadion erwischten die Nordbadenerinnen: Nach nicht einmal fünf Minuten musste Laura Benkarth, die nach ihrem zuletzt krankheitsbedingten Ausfall wieder zwischen den Pfosten stand, das erste Mal hinter sich greifen. Selina Cerci drückte das Spielgerät nach einer Flanke über Hoffenheims rechte Angriffsseite zu unbedrängt über die Torlinie. In der Folge war es weiterhin die TSG, die den Fuß auf dem Gaspedal hatte – der SC fand nur selten gute Lösungen nach vorne.

Es dauerte rund 20 Minuten, bis die Freiburgerinnen sich das erste Mal vor das TSG-Tor wagten. Zwei Abschlüsse von Lisa Karl (21., 23.) reichten aber nicht zum Ausgleich. Der Sport-Club spielte sich anschließend immer besser in die Partie, nur der letzte Pass oder Abschluss wollten noch nicht gelingen. Die beste Freiburger Möglichkeit verzeichnete Nia Szenk nach 26 Minuten, ihr Distanzversuch rauschte nur knapp über den Querbalken. Auf der Gegenseite hatte Benkarth in der Schlussphase des ersten Durchgang gleich zwei Mal gut pariert, war beim Hoffenheimer 0:2 durch Janna Grimm aber machtlos (39.).

SC belohnt sich nicht für Drangphase

Den zweiten Durchgang eröffneten stürmische Freiburgerinnen deutlich aktiver: Zunächst versuchte es Leela Egli (48.), zielte aber etwas zu hoch. Wenig später traf Lisa Kolb mit einem satten Abschluss nur die Latte (62.), Svenja Fölmli verzog im Nachschuss. Und die eingewechselte Tessa Blumenberg köpfte ebenfalls nur Minuten später knapp über den Kasten (65.).

Für eine gute Drangphase nach dem Seitenwechsel konnten sich die SC-Frauen nicht belohnen – und mussten stattdessen den dritten Gegentreffer des Tages hinnehmen. Marie Steiner traf nach 68 Minuten mitten in die Freiburger Angriffsbemühungen – die Partie war entschieden. Der Sport-Club gab aber nicht auf, rotierte nochmals auf fast allen Positionen durch und marschierte mit neuen Kräften weiter Richtung TSG-Tor.

Doch die Freiburgerinnen scheiterten zu oft an sich selbst: Zu ungenaue Abspiele, falsche Entscheidungen oder einfache Ballverluste verhinderten vor den gut 200 Zuschauer/innen einen eigenen Treffer. In der Schlussphase schenkte Cerci dem SC nach einem Abwehrschnitzer sogar noch das 0:4 ein (74.).

Axtmann mit ersten Minuten nach Verletzungspause

Eine schöne Geschichte schrieb die Partie dann aber doch noch: Nach rund einem halben Jahr Verletzungspause kehrte Alina Axtmann nach 80 Minuten zurück auf den Platz. „Das Ergebnis ist am Ende zu hoch, auch wenn Hoffenheim verdient gewonnen hat. Über 90 Minuten gesehen hatten wir einige gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben“, analysierte Kapllani nach Schlusspfiff. „Oftmals hat uns die Genauigkeit oder die Entscheidung im richtigen Moment gefehlt. Wir hatten gegen einen aggressiven Gegner im eigenen Aufbau zu viele Ballverluste. Das waren teilweise Geschenke – und die hat Hoffenheim dankbar angenommen.“

Eine knappe Woche bleibt der Kapllani-Elf nun, sich auf den Pflichtspiel-Restart vorzubereiten. Am kommenden Samstag startet für die Freiburgerinnen die Liga mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln.

Niklas Batsch

Foto: SC Freiburg

Der Sport-Club spielte mit: Benkarth – Szenk, Sigurðardóttir (65. Stierli), Stegemann (80. Axtmann), Karl (65. Schick) – Felde, Ojukwu (65. Bienz), Schneider (65. Vobian) – Kolb (65. Blumenberg), Fölmli (80. Scherer), Egli

 

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