Überzeugender Sieg im letzten Heimspiel des Jahres

Frauen & Mädchen
03.12.2022

Dank einer beeindruckenden zweiten Halbzeit setzten sich die SC-Frauen schlussendlich deutlich mit 4:1 (0:1) am 9. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gegen den MSV Duisburg durch. Doppelt traf Riola Xhemaili für die Heimmannschaft.

Bei niedrigen Temperaturen im Dreisamstadion begann die Mannschaft von Theresa Merk zunächst kontrolliert und spielbestimmend, aber noch ohne die großen zwingenden Torgelegenheiten. Dies änderte sich aber nach ca. 20 Minuten, als Jana Vojtekova von knapp außerhalb des Strafraums einen starken Schuss Richtung MSV-Tor abfeuerte und so die Torhüterin Kari Närdemann erstmals prüfte. Der Druck nahm in der Folge zu vor wieder einmal einer großen Zuschauermenge auf den Rängen. Auch Giovanna Hoffmann kam zu einer Topchance nach guter Hereingabe in der 24. Minute. Die Partie spielte sich nunmehr nur noch in der Hälfte der Gäste ab.

Dann aber quasi aus dem nichts bekamen die Duisburgerinnen eine Möglichkeit, die sie auch gleich nutzten. Vanessa Fürst tankte sich forsch in den Strafraum und fand in der Mitte Kapitänin Yvonne Zielinski, die sich stark behauptete und mit einem satten Schuss die unerwartete Führung markieren konnte. Viel änderte sich jedoch nicht am Spielverlauf in der Folge, der SC blieb drückend und mit guten Gelegenheiten.

Ein starker Schuss von Janina Minge konnte abermals von Närdemann gehalten werden. Die Chancen häuften sich nun im Minutentakt, leider konnte diese Überlegenheit aber nicht in einen Torerfolg vor Ende der ersten Halbzeit umgemünzt werden. Zur ersten Hälfte meinte Trainerin Theresa Merk: „Mit dem 0:1-Rückstand zur Halbzeit waren wir überhaupt nicht glücklich. Wir hatten davor schon viele Chancen und Möglichkeiten, wo wir ein Tor hätten schießen dürfen. Was uns zuletzt ausgezeichnet hat, dass wir aus wenig Chancen viele Tore machen, war heute ein bisschen umgekehrt.“

Furiose zweite Hälfte

Auch nach der Pause blieben die Breisgauerinnen im Vorwärtsgang und belohnten sich dann auch endlich per Standard. Eine scharfe Ecke von Jana Vojtekova in der 56. Minute fand den Kopf von Riola Xhemaili und diesmal landete das Leder auch im Netz der Gäste. Beflügelt von dem längst überfälligen Ausgleich drückten die Gastgeberinnen weiter aufs Gaspedal und ließen sich keine fünf Minuten, um das Spiel komplett zu drehen. Wieder war es eine Ecke, diesmal getreten von Kapitänin Hasret Kayikci, die abermals die Schweizerin Xhemaili fand, welche wuchtig den Ball gegen die Latte und hinter Linie beförderte.

Für eine Absicherung der Führung sorgte nur 8 Minuten später Janina Minge, die mit einem Traumtor von knapp außerhalb der Box auf 3:1 stellte. Der Spielstand, auch in der Höhe, war nun absolut gerechtfertigt und reflektierte die Geschehnisse auf dem Platz. Kontrolliert und weiter mit hohem Ballbesitz spielte die Heimmannschaft die Partie herunter und ließ damit keine Zweifel mehr an den drei Punkten im letzten Heimspiel des Jahres 2022. Hasret Kayikci fügte in der Nachspielzeit dann auch noch ein viertes Tor hinzu und rundete damit diesen gelungenen Auftritt der Freiburgerinnen passend ab.

Nach der Partie fügte Trainerin Merk noch an: “Am Ende bin ich natürlich froh, dass wir die drei Punkte zuhause behalten haben, das war das Ziel. Wir wussten natürlich, dass mit Duisburg ein unangenehmer Gegner kommt, der oft auch defensiv gut und lang arbeitet.“

Nächstes Wochenende folgt für die SC-Frauen der Jahresabschluss in der Bundesliga beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln. Das Spiel findet statt am Sonntag (11.12) um 13 Uhr.

Yannick Stay

Foto: SC Freiburg

Stenogramm

Aufstellung SC Freiburg: Borggräfe (TW), Karl (65. Steinert), Felde, Bouziane (78. Vobian, Minge, Xhemaili (78. Büchele), Kayikci (C), Stegemann, Vojtekova (78. Müller), Steuerwald, Hoffmann (65. Zicai) 
Trainerin: Theresa Merk 
Bank: Nuding (TW), Kolb, Wensing 
  
Aufstellung MSV Duisburg: Närdemann (TW), Flach, Cin, Fürst, Leonhart, Henriksen (83. Adigo), Zielinski (C), Hilsenberg (63. Ugochukwu), Freutel, Ilic (76. Günster), Parcell (63. Denesik) 
Trainer: Nico Schneck 
Bank: Prabel (TW), Andres 
  
Tore: 0:1 Zielinski (28.), 1:1 Xhemaili (56.), 2:1 Xhemaili (60.), 3:1 Minge (68.), 4:1 Kayikci (90+1.) 
Gelbe Karten: Flach 
Gelb-Rote Karten: keine 
Rote Karten: keine 
Schiedsrichter: Angelika Söder 
Zuschauer: 3521 

 

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