100.000 Euro für Projekte in der Region

Nachhaltigkeit
10.09.2026

Der SC Freiburg und seine FAIR ways-Partner/innen unterstützen 2026 erneut gemeinnütziges Engagement in Südbaden: Insgesamt 100.000 Euro gehen in diesem Jahr an 40 gemeinnützige Projekte und Organisationen aus Freiburg und der Region. Zudem wurden drei Sonderpreise vergeben.

143 Projekte und Organisationen hatten sich in diesem Jahr um den FAIR ways Förderpreis beworben. In ihrer Sitzung wählte die Jury – bestehend aus Vertreter/innen des SC Freiburg, den FAIR ways Partnern und der Wilhelm-Oberle-Stiftung – daraus die 40 diesjährigen Preisträger/innen aus. Insgesamt 100.000 Euro fließen in diesem Jahr damit an gemeinnützige Projekte und Organisationen aus Freiburg und der Region.

Die geförderten gemeinnützigen Projekte und Organisationen decken ein breites Spektrum ab: Sie setzen sich unter anderem für Bildung, Integration und Inklusion, Kinderschutz und psychische Gesundheit sowie Umwelt- und Klimaschutz ein. Die SC-Profis Mio Backhaus und Nora Scherer waren bei der Preisverleihung vor Ort und würdigten das Engagement der ausgezeichneten Projekte. Moderiert wurde die Preisverleihung von Stefan Mayer. 

Förderpreis seit 15 Jahren

Der SC Freiburg vergibt den Förderpreis gemeinsam mit seinen FAIR-ways-Partnern seit inzwischen 15 Jahren und unterstützt damit Menschen und Organisationen, die sich für die Gesellschaft in Südbaden engagieren.

„Die heutige Preisverleihung hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig und beeindruckend das gesellschaftliche Engagement in unserer Region ist“, sagte Tobias Rauber, Leiter Nachhaltigkeit beim SC Freiburg. „Mit dem FAIR ways Förderpreis möchten wir den Menschen hinter diesen Projekten Danke sagen und ihren Einsatz sichtbar machen. Sie stärken den Zusammenhalt, schaffen Begegnungen und zeigen, was möglich ist, wenn Menschen füreinander da sind. Genau solche Vorbilder machen Mut und sind unverzichtbar für eine starke und solidarische Gesellschaft.“

Drei Sonderpreise

Neben den 37 Förderpreisträgern/innen erhielten drei Projekte eine besondere Unterstützung. Der Sonderpreis „Besondere Vorbilder“ ging an den Sportverein Kirchzarten für sein Projekt „Kinderschutzcoaches“. Dabei werden ehrenamtliche Trainer in den verschiedenen Abteilungen des Vereins ausgebildet und setzen sich aktiv für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Verein ein.

Ein Sonderpreis ging außerdem an „Myreforest“. Das Projekt organisiert Aufforstungstage auf geschädigten Waldflächen in der Region. Gemeinsam mit Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schülern aus Inklusionsklassen werden neue Bäume gepflanzt und Natur- und Umweltschutz unmittelbar erlebbar gemacht.

Den Sonderpreis „Gute Tat mit Radio und Plakat“ erhielten die „Experinauten“ für das Projekt „Tüftel Schule“. Das niedrigschwellige Bildungsprojekt ermöglicht Kindern, in kreativen Werkstattprojekten mit Werkzeugen und Materialien wie Holz und Metall zu arbeiten. Dabei erwerben sie praktische Fähigkeiten, entwickeln eigene Lösungswege und entdecken die Freude am Handwerk.


Die Stimmen der Teilnehmenden

Mio Backhaus (SC Freiburg, Bundesliga-Team Männer): „Mir ist wichtig, mir meiner Vorbildrolle bewusst zu sein. Schon kleine Dinge können einen Unterschied machen. Ich bin oft mit dem Rad unterwegs und möchte zeigen, dass man mit einfachen Entscheidungen ein positives Zeichen setzen kann. Außerdem sind mir die Breitensportförderung und Inklusion wichtige Anliegen und es war toll heute zu sehen, wie viele engagierte Menschen es in diesen Bereichen gibt.“

Nora Scherer (SC Freiburg, Bundesliga-Team Frauen): „Engagement ist immer wichtig, denn es gibt immer Menschen, die Unterstützung brauchen. Es gibt eigentlich immer etwas zu helfen. Genau davon lebt unser gesellschaftlicher Zusammenhalt: dass Menschen füreinander da sind und Verantwortung übernehmen. Ich versuche zum Beispiel bei den Füchsle-Tagen ein Vorbild zu sein und möchte dort die Kinder für Sport begeistern.“

Jens Mielke (Leiter Markt Services Hekatron): „Wir erleben bei Hekatron immer wieder, dass sich Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, auch im Unternehmen besonders einbringen. Sie übernehmen Verantwortung, denken an andere und sind oft das Rückgrat einer starken Gemeinschaft. Deshalb fördern wir ehrenamtliches Engagement ganz bewusst und möchten unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, sich für die Gesellschaft einzusetzen.“

Jörg Landfried (Marketing- und Verkaufsleiter baden.fm, Mitstifter Sonderpreis „Gute Tat mit Radio und Plakat“): „Bei den Experinauten sieht man unmittelbar, welche Begeisterung sie bei den Kindern wecken. Das ist etwas ganz Besonderes und zugleich ansteckend. Solches Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung.“

Andrea Thoma (ehrenamtliche Geschäftsführerin myreforest gGmbH, Gewinner Sonderpreis „Besondere Vorbilder): „Als Teil von myreforest begeistert mich besonders, wie sich Naturschutz und soziales Engagement miteinander verbinden lassen. FAIR ways hat uns bereits viele Türen geöffnet, wertvolle Begegnungen ermöglicht und neue Wege aufgezeigt. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Fotos: Jasmyn Groeschke

 
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