Mit Seriosität ins erste Pflichtspiel

Frauen & Mädchen
09.09.2022

Die Bundesliga-Frauen des Sport-Club starten am Sonntag, 11. September, um 14 Uhr in das erste Pflichtspiel der neuen Saison: In der 2. Runde des DFB-Pokal trifft das Team auf den Zweitligisten SG 99 Andernach.

Elf lange Wochen bereiteten sich die SC-Frauen auf die neue Spielzeit vor. Jetzt ist es endlich wieder soweit und der Ball rollt. „Die Vorbereitung lief positiv. Natürlich war es eine extrem lange Zeit – das kannten weder die Spielerinnen noch wir im Trainerteam in dieser Form“, sagt Cheftrainerin Theresa Merk. „Ich glaube aber, dass wir es gut hinbekommen haben, die Spannung hochzuhalten. Gerade der Testspielsieg zum Abschluss in Hoffenheim hat uns nochmal ein gutes Gefühl gegeben.“ 6:2 endete der Test aus Freiburger Sicht, viele Tore dürften für Selbstvertrauen im jungen SC-Team sorgen.  „Wir haben viele Tore geschossen, konnten unser Spiel durchsetzen – dabei ist es erst einmal irrelevant, ob wir das gegen die Stammformation von Hoffenheim geschafft haben oder nicht“, schätzt Merk den letzten Härtetest ein. „Wir haben einige Dinge gut auf den Platz bekommen, über die wir zuletzt gesprochen haben. Sicherlich hatte die TSG ein paar Abstellungen für die Nationalteams mehr als wir.“

Dort waren zuletzt Jana Vojteková für die Slowakei, Lisa Kolb für Österreich sowie Riola Xhemaili und Svenja Fölmli für die Schweiz unterwegs. Österreich und die Schweiz haben jeweils als Tabellenzweiter zum Abschluss der WM-Qualifikation die Playoff-Spiele erreicht, Xhemaili steuerte beim 15:0-Erfolg der Schweiz gegen Moldawien, höchster Länderspielsieg der Eidgenössinnen überhaupt, einen Hattrick bei. „Es freut mich, dass die Mädels bei den Nationalteams Erfolge feiern konnten – ob persönlich mit Toren und Vorlagen oder über die Playoff-Qualifikation mit der Mannschaft“, so Merk.

Jetzt richtet sich der Blick auf das Pokalspiel in Andernach. Es ist das erste Pflichtspiel für die neue Cheftrainerin, eine Woche später beginnt dann auch die Bundesliga. „Ich weiß nicht, ob es zwingend ein Vorteil ist, dass wir mit dem Pokal starten“, schätzt Theresa Merk das Auftaktprogramm ein. „Es ist nur ein Spiel. Wenn man keinen guten Tag erwischt, kann das auch schonmal schiefgehen. Auf der anderen Seite kann es gut laufen und wir nähern uns über ein Spiel gegen einen Zweitligisten an das erste Ligaspiel an. Am Ende des Tages wollen wir so oder so gewinnen.“ Bereits vor zwei Wochen trat die Freiburger U20 in ihrem ersten Zweitliga-Spiel in Andernach an, musste sich aber 1:3 geschlagen geben. „Wir haben uns natürlich das Spiel unserer U20 angeschaut. Wir wissen, worauf wir uns einstellen müssen, waren auch im Austausch mit den U20-Trainern.“

Mit Andernach wurde dem Sport-Club auf dem Papier der schwerstmögliche Gegner der Süd-Gruppe zugelost: Die ersten beiden Plätze der zweiten Liga befanden sich im Profi-Lostopf, der Drittplatzierte Leipzig in der Nord-Gruppe. Auf den Tabellenvierten trifft nun der Sport-Club: „Andernach ist ein spannender Gegner: Viele Spielerinnen haben schon Bundesliga gespielt, das Team ist giftig und sehr gut im Umschaltspiel. Manchmal ist das auch ein bisschen wild, aber nicht minder effektiv“, schätzt Merk den Zweitligisten ein. „Vergangenes Jahr sind sie ins Viertelfinale gekommen, da wollen sie dieses Jahr sicherlich auch wieder hin.“ Es wird also keine leichte Aufgabe am Sonntag in Andernach. „Wir müssen von Anfang an solide unsere Leistung auf den Platz bringen.“ Ein frühes Tor und eine gute Konterabsicherung helfe dabei. Es gehe aber vor allem darum, stets wach zu sein und die Partie mit dem nötigen Ernst und der nötigen Seriosität anzugehen. „Dann habe ich auch keinen Zweifel, dass wir die Partie gewinnen“, so Theresa Merk.

Dabei muss das Freiburger Trainerteam auf Lena Nuding (Handverletzung), Jule Baum (Muskelfaserriss), Kim Fellhauer (Knieverletzung), Selina Vobian (Kopfverletzung) und Jobina Lahr (Reha) verzichten.

Am Freitagmittag hat der Deutsche Fußballbund zudem den dritten Spieltag in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga angesetzt: Der SC empfängt am Sonntag, 02. Oktober, um 16:01 Uhr die SGS Essen im Dreisamstadion. Zuvor spielen die SC-Frauen am 18. September um 13 Uhr in Meppen, anschließend geht es am 25. September um 16 Uhr zu Hause gegen Eintracht Frankfurt.

Niklas Batsch

Foto: SC Freiburg

 

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