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U17 gewinnt Halbfinal-Hinspiel gegen Turbine Potsdam

Der SC Freiburg hat das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft der U17-Juniorinnen gegen Turbine Potsdam mit 3:1 (1:1) gewonnen. Die Gäste-Führung durch Merle Kirschstein (12.), glich Oceane Picard noch vor der Pause aus (21., Handelfmeter). In der zweiten Hälfte sorgten Selina Fockers (52.) und erneut Picard (70.) für den Freiburger Sieg.

 

„Die Mannschaft hat heute einmal mehr gezeigt, wozu sie fähig ist“, sagte ein sichtlich zufriedener SC-Trainer Ede Beck nach dem Spiel. „Wir haben ein tolles Spiel, das in vielen Phasen gerade auch taktisch hochklassig geführt wurde und in dem sich niemand geschont hat, verdient gewonnen.“

 

Bei bestem Fußballwetter bekamen die 357 Zuschauer im Schönbergstadion einen schwungvollen ersten Durchgang geboten. Dabei zeigten beide Mannschaften gerade in der Offensive ihre Klasse, verpassten aber trotz zahlreicher Möglichkeiten mehr als jeweils einen Treffer. Nachdem Merle Kirschstein die Gäste nach einem Freistoß in Führung geköpft hatte (12.), verwandelte Oceane Picard einen Handelfmeter zum Freiburger Ausgleich (21.). Im frühen Rückstand sah Beck später den Knackpunkt des Spiels. „Danach haben wir wieder einmal gezeigt, was für eine tolle Mannschaft wir sind. Wir haben uns nicht verunsichern lassen, den Rückschlag weggesteckt und sofort den Weg nach vorne gesucht.“

 

Weitere Chancen ließen sowohl der Sport-Club (Picard (17.), Fockers (33.), Beyer (38.)), als auch der Turbine-Nachwuchs liegen, der unter anderem zweimal die Latte traf (30., 39.) oder an SC-Torfrau Kristina Bruch scheiterte, die den Ball nach einer halben Stunde sensationell von der Linie kratzte und auch sechs Minuten später zur Stelle war.

 

Im an Chancen ärmeren zweiten Durchgang war der Sport-Club das gefährlichere Team und ging durch Selina Fockers, die nach einer von Kapitänin Victoria Ezebinyuo verlängerten Ecke per Kopf traf, in Führung (51.). Fünf Minuten später verpasste Picard den dritten Freiburger Treffer aus kurzer Distanz (56.). Besser machte es die junge Französin zehn Minuten vor Spielende, als sie frei vor Jamie Marie Gerstenberg im Turbine-Tor ruhig blieb und den Ball zum 3:1 im langen Eck unterbrachte (70.). Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit setzte Ines Kbida den Ball per Direktabnahme aus der Drehung an die Latte und verpasste den vierten Freiburger Treffer denkbar knapp (79.).

 

Von den Gästen kam im zweiten Durchgang offensiv außer einem direkten Freistoß von Mieke Schiemann, den Bruch über die Latte lenkte (60.) und einem Abseitstor in der Nachspielzeit (80 +1.) nicht mehr viel.

 

„Die Ausgangslage ist gut, den Rückenwind und das Selbstvertrauen nehmen wir gerne mit nach Potsdam“, sagte Beck nach dem Spiel. „Wir wissen aber, dass erst Halbzeit ist und haben gesehen, wie gefährlich Turbine sein kann. Dennoch bin ich optimistisch, dass wir den Zwei-Tore-Vorsprung verteidigen werden.

 

Das Rückspiel findet am Samstag, 15 Juni (11 Uhr) in Potsdam statt.

 

Felix Scharte