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Ein spezieller Zugang zum Lesen

 

 

Mit seinem Projekt „Fußball und Lesen“ möchte der Sport-Club die Fußballbegeisterung vieler Kinder nutzen, um sie für das Lesen und Schreiben zu begeistern. Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendbuchhandlung Fundevogel besuchte der SC im September und Oktober acht Partnerschulen in der Region. Im Interview spricht Oliver Bensch, Rektor der Grundschule Lahr-Sulz, über das Projekt und die Kooperation mit dem SC.

 

Herr Bensch, das Projekt „Fußball und Lesen“ gibt es bereits seit 2011. Wie kam es dazu?

Oliver Bensch: An unserer Grundschule spielt das Thema Lesen eine große Rolle. Und da habe ich überlegt: „Was können wir Kindern bieten, die einen speziellen Zugang zum Lesen brauchen?“ Und da ist mir die Idee gekommen, sie durch die Thematik Fußball dafür zu begeistern. Also bin ich auf den Sport-Club zugegangen und habe eine Kooperation vorgeschlagen.

 

Und wie sieht diese Kooperation konkret aus?

Bensch: Sie umfasst zwei Veranstaltungen im Schuljahr. Zu Schuljahresbeginn kommt das Füchsle zu Besuch und überreicht den Erstklässlern Lesetüten. Diese werden von höherklassigen Schülern bemalt und von der Buchhandlung Fundevogel bestückt. Dann gibt es den „Fußball-Lesezirkel“, bei dem die Kinder Fußballübungen in Kombination mit Leseaufgaben meistern sollen. Die Lese- und Schreibübungen behandeln Inhalte rund um den Sport-Club. Zum Ende des Schuljahres veranstalten wir dann gemeinsam mit dem SC ein Fußballturnier mit anderen Partnerschulen.

 

Ist das Thema „Fußball und Lesen“ auch über die Veranstaltungen hinaus im Allta der Grundschüler präsent?

Bensch: Ja, dafür sorgt die sogenannte SC-Ecke, die von älteren Schülern betreut wird. Neben dem aktuellen Heimspiel-Magazin und der Bundesligatabelle gibt es auch ein schulinternes Tippspiel für die SC-Spiele.

 

Die wohl wichtigste Frage: Wie wird „Fußball und Lesen“ von den Kindern aufgenommen?

Bensch: Man kann beobachten, dass bei den Schülern eine große Begeisterung für Fußball da ist – und durch das Projekt dann auch spielerisch für das Lesen. Es hat eine sehr motivierende Wirkung. Sie sehen, dass selbst gute Fußballer wissen müssen, wie man Informationen verarbeitet.

 

Interview: Tobias Gayer