Punktgewinn in Magdeburg

SC II
31.07.2021

Die U23 des Sport-Club hat am zweiten Spieltag der 3. Liga erneut einen Punkt geholt. Auch vor 13.600 Zuschauern beim FC Magdeburg blieb die Mannschaft von Thomas Stamm ohne Gegentreffer.

Die Kulisse war beeindruckend bei der Drittliga-Auswärtspremiere des Sport-Club. Vor über 13.000 Zuschauern traf die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm, der vier Veränderungen gegenüber dem Saisonstart vornahm – Kapitän Johannes Flum, Keeper Niklas Sauter, Kenneth Schmidt und Raphael Assibey-Mensah standen erstmals in der Startelf – auf den FC Magdeburg. Dessen Trainer Christian Titz schwärmte vor dem Spiel von der Kulisse: „Extrem laut“ sei es, sagte Titz und meinte, dass die Zuschauer „uns die Energie geben, um den Gegner anzulaufen“.

Und das Spiel begann auch energisch. Der Sport-Club machte durch frühes Anlaufen der offensiven Dreierreihe viel Druck auf die Hausherren, die ihrerseits den Gästen aus dem Breisgau wenig Zeit für einen ruhigen Aufbau ließen. So entwickelten sich flotte erste Minuten, voller Tempo auf beiden Seiten. Zumindest der Elan des Sport-Club wurde in der 11. Minute jedoch jäh unterbrochen. Nach einem Luftduell vor dem Freiburger Strafraum sprang der Ball dem Magdeburger Angreifer Sirlord Conteh in den Lauf, der vom herauseilenden SC-Keeper Niklas Sauter von den Füßen geholt wurde. Schiedsrichter Tom Bauer aus Mainz zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß übernahm Baris Atik, der jedoch mit seinem halbhohen Ball ins rechte Torwarteck an Sauter scheiterte – die erste, aber nicht die letzte starke Aktion des SC-Schlussmanns, der in der 21. Minute die beste Gelegenheit der Hausherren vereitelte. Nachdem Conteh seinen Stürmerkollegen Luca Schuler stark in Szene gesetzt hatte, scheiterte dieser am 18-jährigen SC-Keeper, der lange auf den Beinen und somit Sieger im Eins-gegen-Eins blieb.

Nach etwa 25 Minuten gelang es dem Sport-Club in dem „erwartet schwierigen Spiel“ zunehmend besser, den Magdeburger Spielfluss zu bremsen. Zwar sammelten die Hausherren sehr viel Ballbesitz, kamen aber nicht mehr in die gefährlichen Zonen. Erst in der 32. Minute gewann die Partie wieder an Schwung, als zunächst Schuler nach einer schönen Einzelaktion das lange Eck knapp verfehlte, bevor auf der anderen Seite Raphael Assibey-Mensah für den ersten Breisgauer Auftritt vor dem Magdeburger Tor sorgte, jedoch nicht entscheidend zum Abschluss kam. Insgesamt blieben die Angriffsbemühungen des Sport-Club im ersten Durchgang jedoch zu berechenbar, es drohte kaum Gefahr für das Tor von Dominik Reimann. Sein gegenüber im Freiburger Tor hatte vor dem Pausenpfiff jedoch noch zwei heiklere Szenen zu überstehen. Einen Schuss von Raphael Obermair aus 18 Metern lenkte Sauter über die Latte, Sekunden vor der Pause konnte er dann nur zusehen, wie der Pfosten rette, als Sauter nach einer Flanke von Leon Bell Bell den Ball aus fünf Metern nur mit dem Schienenbein traf. So ging es ohne Tore in die Halbzeitpause.

Der Sport-Club kam nach dem Wiederanpfiff zunächst mutiger aus den Kabinen. „Wir waren griffiger nach dem Wechsel“, meinte auch SC-Trainer Thomas Stamm nach der Partie. Ein erstes Zeichen setzte Yannik Engelhardt in der 50. Minute, dessen Schuss jedoch deutlich über das Tor segelte. In der 72. Minute war es dann Lars Kehl, dessen Versuch aus halbrechter Position nur kanpp am langen Pfosten vorbeiflog. Aber auch die Magdeburger kamen zu ihren Gelegenheiten. Nach einer überraschenden Freistoßvariante, die in einem wundervoll geschlenzten Schuss von Andreas Müller mündete, kratzte Sauter den Ball mit einer ebenso wundervollen Parade aus dem Kreuzeck (60.). Machtlos wäre der junge Freiburger Keeper wohl in der 76. Minute geblieben, aber Abwehrchef Sandrino Braun-Schumacher sprang in die Bresche und rettete nach Kopfball von Conteh auf der Linie.

In der Schlussphase rannte Magdeburg dann nochmals an, und wäre fast zum Siegtor gekommen. Nach einer Unsauberkeit im SC-Mittelfeld drang Atik in den Strafraum, legte sich den Ball zurecht und visierte zielgenau das lange Eck an. Aber wie so häufig am heutigen Tag, war es Sauter, der mit glänzender Reaktion, die Führung der Hausherren verhinderte. Und sein Kollege Philip Fahrner hätte in der zweiten Minute der Nachspielzeit das Spiel fast etwas auf den Kopf gestellt. Nach Zuspiel von Kehl schob er den Ball ins Tor, die Fahne des Linienrichters war jedoch oben. Der Treffer zählte nicht, noch wartet der Sport-Club auf sein erstes Drittligator. So blieb es letztlich bei einem aufgrund der guten Arbeit gegen den Ball und einem starken Sauter nicht unverdienten Punkt für den Sport-Club, der am 13. August zuhause die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund empfangen wird.

Jonas Wegerer

Stenogramm

FC Magdeburg:

Reimann - Obermair, T. Müller, Bittroff, Bell Bell (68. Rorig) - A. Müller (77. Malachowski), S. Conteh (76. Ceka), Condé, Krempicki , Atik – Schuler (68. Brünker)

 
Trainer: Christian Titz  
   
Sport-Club Freiburg:

Sauter - Barbosa, Braun-Schumacher, K. Schmidt – Treu (73. Fahrner), Engelhardt (68. Kehl), Flum, Tauriainen (46. Risch) – Kammerbauer (69. Vermeij), Assibey-Mensah (46. Kehrer), Wagner

 
Trainer: Thomas Stamm  
   
Tore: keine  
Gelbe Karten: Krempicki - Schmid, Wagner  
Gelb-Rote Karten:  
Rote Karten:  
Schiedsrichter:  
Zuschauer:   

 

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