Kurzpass mit Christian Steiger
Uwe Deboben wollte von Christian Steiger wissen:
Hand aufs Herz: Gewöhnt man sich eigentlich daran, das eigene Firmenlogo auf dem SC-Trikot zu sehen – oder ist das bei jedem Spiel noch etwas Besonderes?
Ehrlich? Es ist jedes Mal besonders. Ich bin Freiburger, ein echtes Bobbele, und in den letzten Jahren immer mehr zum SC-Fan geworden. Genau deshalb berührt es mich, wenn die Mannschaft aufläuft, und unser Name steht auf der Brust. Daran will ich mich gar nicht gewöhnen.
Welche drei Worte beschreiben Ihr Unternehmen am besten?
Unternehmertum einfach machen. Das sind unsere drei Worte und zugleich unsere Mission.
Welche Werte des Sport-Club passen besonders gut zu Ihrem Unternehmen?
Die Bodenständigkeit und dieses mit begrenzten Mitteln klug und mutig erfolgreich werden. Der SC lebt auf dem Platz genau das, was Millionen Selbstständige jeden Tag leben, und für die arbeiten wir. Dazu Verlässlichkeit und Zusammenhalt. Passt einfach.
Was macht einen Spieltag beim Sport-Club für Sie zu einem besonderen Erlebnis?
Der Weg zum Stadion mit tausenden Menschen, die alle dasselbe wollen. Eine Lange Rote, das gemeinsame Anfeuern auf der Tribüne, und dieses Gefühl, dass hier keiner vorgibt, etwas zu sein, das er nicht ist. Nahbarer geht Fußball nicht.
Welcher Moment mit dem Sport-Club ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Unser erstes Heimspiel mit Lexware auf der Brust in diesem Sommer. Eine Partnerschaft, die 1999 ganz klein angefangen hat, und auf einmal steht man mittendrin. Das vergesse ich nicht.
Was macht das Duell mit den FC Bayern München für Sie besonders?
Der Kleine gegen den Größten, und wir haben nichts zu verlieren. Genau in solchen Spielen zeigt sich, was den SC ausmacht, mit Herz, Köpfchen und Zusammenhalt gegen das große Geld anzutreten. Solche Abende liebe ich.
Mit welchem (ehemaligen) SC-Spieler würden Sie gerne einmal einen Kaffee trinken und worüber würden Sie sprechen?
Christian Günter. Einer, der seinem Verein treu geblieben ist, obwohl woanders mehr zu holen gewesen wäre. Darüber würde ich gern reden, warum Dranbleiben und Treue am Ende oft mehr wert sind als der schnelle Wechsel. Im Fußball wie im Unternehmertum.
Wer sollte den Fragebogen als Nächstes beantworten?
Ann-Kathrin Mack, Geschäftsführerin des Europa-Park.
Meine Frage an die nächste Person lautet:
Was war die mutigste Entscheidung, die du je für dein Unternehmen getroffen hast, und hat sie sich gelohnt?
