Kurzpass mit Uwe Deboben
In unserer Interviewreihe „Kurzpass“ geben Menschen aus dem Kreis unserer SC-Partner und -Sponsoren kurze, persönliche Einblicke. In der letzten Ausgabe nominierte Joachim Huber Uwe Deboben, Vorstand und CEO der awell AG, für die nächste Runde.
Joachim Huber wollte von Uwe Deboben wissen:
Wir haben 50 Millionen Nationaltrainer und entsprechend viele, die glauben, es besser zu wissen als unser Trainer Julian Schuster. Welchen Ratschlag wolltest du ihm denn schon lange mal mitgeben? Eigentlich keinen, denn das stünde mir überhaupt nicht zu. Für mich macht er alles richtig, und der Erfolg spricht für sich. Es war schwer genug, die Nachfolge von Christian Streich anzutreten, und das hat er mehr als gut gemeistert. Er bleibt sich selbst und seinem Weg treu. Er kennt seine Mannschaft, vertraut ihr und bliebt auch dann ruhig, wenn es einmal nicht nach Plan läuft. Das zeichnet den SC aus, und Julian Schuster passt da sehr gut hinein.
Welche drei Worte beschreiben Ihr Unternehmen am besten?
Verlässlich, kompetent, kundennah.
Welche Werte des Sport-Club passen besonders gut zu Ihrem Unternehmen?
Respekt, Fairness, Solidarität – weil für uns langfristige Partnerschaften, ein fairer Umgang miteinander und Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitenden und Kunden die Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit sind. Beim SC zählt nicht nur der kurzfristige Erfolg, sondern eine langfristige und nachhaltige Entwicklung. Das passt sehr gut zu uns. Auch wir setzen auf langfristige Beziehungen zu unseren Mitarbeitenden, Kunden und Partnern und auf Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen. Und bei aller Weiterentwicklung ist es wichtig, authentisch zu bleiben und seine Wurzeln nicht zu vergessen.
Was macht einen Spieltag beim Sport-Club für Sie zu einem besonderen Erlebnis?
Für mich ist es die besondere Mischung aus Vorfreude, Begegnungen und Atmosphäre. Schon vor dem Anpfiff trifft man viele bekannte Gesichter und spürt, wie sehr der SC die Menschen in der Region verbindet. Und wenn das Stadion voll ist und die Mannschaft aufläuft, entsteht eine Stimmung, die man so nur schwer beschreiben kann. Für uns kommt natürlich noch hinzu, dass wir das Stadion aus einer ganz besonderen Perspektive kennen, schließlich sorgen unsere Teams auch hinter den Kulissen dafür, dass am Spieltag alles sauber ist.
Welcher Moment mit dem Sport-Club ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Als ich Angang 2000 bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsrats war, mit Volker Finke als Gastredner. Er erzählte uns hautnah aus seiner Sicht als Trainer, und wir bekamen damit natürlich eine ganz andere Sichtweise auf den Fußball allgemein, die Abläufe und die vielen Entscheidungen als Zuschauer und Stadionbesucher.
Was macht das Duell mit dem FC Schalke 04 für Sie besonders?
Schalke ist ein Verein mit enormer Tradition, einer großen Fangemeinde und einer ganz besonderen Fußballkultur. Wenn zwei solche Vereine mit starken regionalen Wurzeln aufeinandertreffen, hat das seinen eigenen Reiz. Unterschiedlicher könnten die Regionen kaum sein, und trotzdem verbindet beide die große Leidenschaft für ihren Verein. Ich freue mich deshalb auf ein intensives Spiel und eine besondere Atmosphäre.
Mit welchem (ehemaligen) SC-Spieler würden Sie gerne einmal einen Kaffee trinken und worüber würden Sie sprechen?
Mit Christian Günter. Mich beeindruckt vor allem sein Werdegang, den er beim SC genommen hat, vom Nachwuchsspieler bis zum langjährigen Kapitän. Er ist für mich ein echtes Beispiel dafür, was man mit Ausdauer, Disziplin, harter Arbeit und Beständigkeit erreichen kann. Gleichzeitig finde ich es bemerkenswert und keineswegs selbstverständlich, welche uneingeschränkte Unterstützung und welchen Rückhalt er auf diesem Weg von zu Hause erfahren hat. Darüber würde ich mich gerne einmal ganz in Ruhe mit ihm bei einem Kaffee austauschen.
Wer sollte den Fragebogen als Nächstes beantworten?
Ich würde mich freuen, wenn Martin Laqua, Mitglied des Beirats der Haufe Group, zu der auch die Marke Lexware gehört, die nächsten Fragen beantwortet.
Meine Frage an die nächste Person lautet:
Hand aufs Herz: Gewöhnt man sich eigentlich daran, das eigene Firmenlogo auf dem SC-Trikot zu sehen – oder ist das bei jedem Spiel noch etwas Besonderes?
