Torgefahr aus dem Mittelfeld

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21.01.2026

Unser kommender Gegner, Maccabi Tel Aviv, im Check (Donnerstag, 18:45 Uhr, live auf RTL+, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).

Die Ausgangslage

Nach zwei Meistertiteln in Serie, sieht es in dieser Spielzeit nicht danach aus, dass die Mannschaft von Zarko Lazetic die Ligat ha´AI wieder für sich entscheiden wird. Neun Zähler trennen Maccabi nach 19 Partien von Tabellenführer Beitar Jerusalem, deren sechs vom zweitplatzierten Hapoel Be’er Scheva. Zuletzt setzte es in der höchsten israelischen Spielklasse ein empfindliches 1:4 gegen Tabellennachbar Maccabi Haifa. 

International läuft es ebenfalls nicht wirklich nach Plan. Nach dem Aus in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation gegen den Paphos FC aus Zypern, überstand Maccabi Tel Aviv zwar die letzten beiden Qualifikationsrunden der Europa League, wird aber nicht über die Ligaphase hinauskommen.

Zwar startete das Unterfangen Europa League mit einer Punkteteilung gegen PAOK Thessaloniki, weitere Zähler sollten bis dato aber nicht mehr folgen. Zwei Spieltage vor dem Ende der Ligaphase fehlen Maccabi sechs Punkte auf den letzten für die Playoffs berechtigenden Platz. Dennoch zeigt die Mannschaft von Trainer Lazetic in Europa immer wieder, zu was sie imstande sein kann. Beim 1:4 gegen den VfB Stuttgart vor Jahresende stellte das Team den Bundesligisten mit seinem mutigen, risikoreichen Spielaufbau phasenweise vor Probleme. 

Spieler im Fokus

Die größte Gefahr für das gegnerische Gehäuse geht bei Maccabi Tel Aviv nicht vom Angriff, sondern dem Mittelfeldzentrum aus. Mit wettbewerbsübergreifend zwölf Treffern führt der 24-jährige Ido Shahar die interne Torschützenliste an – dicht gefolgt von seinem sieben Jahre älteren Nebenmann Dor Peretz mit zehn Toren.

Die Personalsituation

Denny Gropper und Ion Nicolaescu fehlen mit Kreuzbandrissen, Kristijian Belic mit einem Jochbeinbruch. Zudem mussten sowohl Dauerbrenner Tyrese Asante, als auch Rechtsaußen Osher Davida im vergangenen Heimspiel noch im ersten Durchgang verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Die Stimmen vor dem Spiel

Julian Schuster über den Gegner: „Sie sind eine Mannschaft, die in ihrer Liga stark über den Ballbesitz kommt und mit Ball viel Qualität hat. Sie hatten in der Europa League sehr starke Gegner, haben aber dennoch in allen Spielen Situationen gehabt, in denen sie sich gute Chancen erspielt haben.“

Christian Günter über die Partie: „Grundsätzlich freuen wir uns auf jedes internationale Spiel. Es ist für uns aus sportlicher Sicht ein wichtiges Spiel – wir können einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen.“

Foto: Imago Images

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