Sonntagabend zu Gast in der Main-Metropole
Die nächste Aufgabe in der Bundesliga führt den Sport-Club zu Eintracht Frankfurt (Sonntag, 17:30 Uhr, live auf Dazn, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).
Die Pressekonferenz am Freitagnachmittag vor dem Spiel gegen die Hessen fand auch unter dem Eindruck der erst kurz zuvor beendeten Auslosung des Europa-League-Achtelfinals statt. In der Runde der letzten 16 bekommen es die Breisgauer mit dem KRC Genk zu tun – einem Gegner, dem SC-Trainer Julian Schuster einiges abgewinnen kann: „Es ist schön, nach Belgien reisen zu dürfen. Sie haben viele interessante Spieler, auch wenn sie Probleme in der Liga haben.“
Auch wenn der Blick auf die kommende europäische Reise reizvoll ist, für das Freiburger Trainerteam liegt der Fokus aktuell einzig auf der kommenden Auswärtsfahrt in die Main-Metropole. Dort hat vor wenigen Wochen der Spanier Albert Riera das Traineramt von Dino Toppmöller übernommen und bislang mit einem Sieg, einem Unentschieden und der knappen Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen die Bayern eine ausgeglichene Bilanz. „Man sieht auf dem Platz die Dinge, die Riera wichtig sind. Ihr Spiel erfordert eine hohe Flexibilität, was die Arbeit gegen den Ball anspruchsvoller macht“, sagt Schuster zur aktuellen Herangehensweise der Eintracht.
Eine der größten Herausforderungen dürfte am Sonntag Frankfurts bis dato gezeigte Effizienz im Abschluss werden. Geht es nach dem 40-Jährigen, soll die SGE daher nach Möglichkeit nicht häufig in Schusssituationen kommen: „Wir wollen viele Abschlüsse erst gar nicht zulassen oder immer einen Fuß dazwischen bekommen. Das haben die Jungs zuletzt gut gemacht und würde uns am Wochenende auch helfen.“
Nicht nur das Verhalten im Defensivverbund, sondern auch die generellen Leistungen seiner Mannschaft stimmen Schuster zuversichtlich, bei der Eintracht zu punkten. „Zum jetzigen Stand spiegelt der Tabellenplatz unsere gezeigten Leistungen wider. Die Teams vor uns waren konstanter – aber angesichts des Programms, das hinter uns liegt, sind es tolle Voraussetzungen für den Rest der Saison. Wir haben uns diese Voraussetzungen erarbeitet und sie geben uns unglaublich viel Kraft und Motivation für die kommenden Wochen.“
In diesen dürften nach und nach auch Philipp Lienhart und Lukas Kübler wieder zum Spieltagskader stoßen. Während Lienhart bereits mit der Mannschaft trainiert – aber für den Sonntag noch keine Option ist – absolviert Kübler bislang noch individuelle Einheiten.
Knapp 3.000 Auswärtsfahrer begleiten den SC nach Frankfurt, eine Tageskasse im Vorfeld des Spiels wird es nicht geben.
David Hildebrandt
Foto: Carsten Riedl

