Pokalabend vor „besonderer Kulisse“
Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft der Sport-Club am Dienstagabend um 20:45 Uhr auf Hertha BSC (live bei Sky, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).
Lotte, Düsseldorf, Darmstadt – auf dem Weg in die Runde der letzten Acht bekam es der Sport-Club mit einem Regionalligisten und zwei Zweitligisten zu tun. Mit Hertha BSC wartet am Dienstag der nächste Vertreter aus der zweiten Liga auf die Breisgauer, die darauf hoffen, das Berliner Olympiastadion im Mai ein weiteres Mal in dieser Spielzeit von innen zu sehen.
Weit entfernt ist der Weg ins Finale nicht mehr. Die Aufgabe, gegen die seit sechs Ligaspielen ungeschlagenen Hauptstädter, verspricht ein spannendes Duell um einen der zwei noch verbleibenden Halbfinalplätze zu werden. Zumal das Pokalfinale von vor knapp vier Jahren bei vielen Spielern nach wie vor präsent ist. „Vereinzelt kommen das Finale und das tolle Erlebnis in Berlin im Mannschaftskreis noch auf. Aber es nimmt keinen zu großen Aspekt im Vorfeld des Spieles ein“, ordnet Julian Schuster ein.
Dass sich der Sport-Club mit Hochspannung auskennt, wurde nicht zuletzt am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen deutlich. Nach Niklas Bestes schönem Führungstreffer und der roten Karte gegen Johan Manzambi lieferte sich die Mannschaft des Freiburger Trainerteams einen 50-minütigen und schlussendlich erfolgreichen Abwehrkampf mit den Norddeutschen.
Heimspielatmosphäre wird es im Pokalviertelfinale zwar nicht geben, auf einen stimmgewaltigen Auswärtsblock darf sich der SC dennoch freuen. 5.200 Gästefans haben sich bereits Tickets für die Partie besorgt. „Ein großes Dankeschön an unsere Fans! Es ist keine Selbstverständlichkeit an einem Dienstagabend diese Strecke auf sich zu nehmen. Ich glaube das unterstreicht die Bedeutung dieses Wettbewerbs“, hebt Schuster hervor.
Auch beim Angang des Heimteams weckt die Begegnung große Sehnsucht nach dem Finale im eigenen Stadion. 55.000 Zuschauer*innen werden erwartet. „Für die Berliner wird es mindestens genau so viel bedeuten. Wir freuen uns auf eine besondere Atmosphäre und Kulisse.“
Der zuletzt angeschlagene Philipp Treu wird die Reise nach Berlin genauso mit antreten wie der in der Liga gesperrte Johan Manzambi. Im Tor wird wie in Runde zwei und drei Florian Müller anstelle von Noah Atubolu stehen.
David Hildebrandt
Foto: SC Freiburg

