An die Heimstärke anknüpfen
Am Samstag um 15:30 Uhr empfängt der Sport-Club den SV Werder Bremen im Europa-Park Stadion (live auf Sky, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).
Vor dem Spiel gegen die Hansestädter ist es – nicht nur, aber auch – die Statistik, die aus SC-Sicht zuversichtlich stimmt. Vor eigenem Publikum verlor der SC in dieser Spielzeit nur am ersten Spieltag (unglücklich) gegen den FC Augsburg. Es folgten wettbewerbsübergreifend 13 Partien ohne Niederlage im Freiburger Westen. „Wir fühlen uns zuhause sehr wohl, haben vertraute Abläufe und ein Stadion, in dem eine tolle Atmosphäre entstehen kann“, erklärt Schuster angesprochen auf die beeindruckende Heimserie.
Auch bezogen auf die direkten Aufeinandertreffen aus der jüngeren Vergangenheit sprechen die Zahlen für die Breisgauer. Sechs der letzten sieben Partien gegen Werder entschied der SC für sich, bei einem Torverhältnis von 15:4. Beim 3:0 im Hinspiel hatte der Sport-Club am Ende ebenfalls die Nase vorn.
Dass Statistiken keine Spiele gewinnen, ist keine neue Erkenntnis. Als Mutmacher nach den zwei späten Niederlagen gegen Lille und Stuttgart dient dem Trainerteam des SC um Julian Schuster daher eher die starke Leistung im badisch-schwäbischen Derby vom vergangenen Wochenende: „Die Chancen waren da, selbst in Führung zu gehen. Dass man den VfB nicht ganz vom Tor fernhalten kann, ist klar. Aber ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie verteidigt hat.“
Mit einer kompletten Trainingswoche im Rücken gilt es nun gegen die Bremer, die unter der Woche Daniel Thioune als neuen Trainer vorgestellt haben, auf dem vergangenen Auswärtsspiel aufzubauen. „Sie werden versuchen Dinge, die bisher funktioniert haben, zu übernehmen, aber auch schnell neue Impulse zu setzen“, vermutet Schuster mit Blick auf die Situation beim Tabellenfünfzehnten.
Personell gibt es zumindest im Hinblick auf die Verletztensituation keine Veränderungen: Sowohl Lukas Kübler, als auch Philipp Lienhart sind weiterhin keine Optionen. Dazu kommt Junior Adamu, der kurz vor Transferschluss per Leihe zu Celtic Glasgow gewechselt ist, und dem Freiburger Trainerteam nicht mehr zur Verfügung steht.
David Hildebrandt
Foto: SC Freiburg

