Keine Zeit für Rechenspiele

Männer
28.01.2026

Am achten und letzten Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League tritt der Sport-Club an diesem Donnerstag (21 Uhr, live bei RTL+, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“) beim OSC Lille an.

Die Bilanz des Sport-Club bei französischen Teams ist erfolgreich – und schnell erzählt. In Nizza siegten die Breisgauer in der aktuellen Ligaphase der UEFA Europa League mit 3:1, noch deutlicher wurde es im Oktober 2022 beim 4:0 gegen den FC Nantes. Im Februar 2024 rang die damals noch von Christian Streich trainierte Freiburger Mannschaft dem RC Lens auswärts ein 0:0 ab. Letzteres Resultat würde reichen, um sich direkt für das Achtelfinale zu qualifizieren. Bei einer Niederlage ginge der Blick in Richtung der anderen 17 gleichzeitig stattfindenden Partien. Bei einem Sieg könnte sogar Platz eins in der Tabelle winken.

Laut Julian Schuster sollte das Freiburger Team jedoch keine Zeit und Energie in mögliche Szenarien investieren: „Ich versuche es den Jungs zu predigen, nicht zu viel Energie für Dinge zu verbrauchen, die man nicht beeinflussen kann. Die Aufgabe morgen ist schwer genug, deshalb lohnt es sich, darauf den Fokus zu legen.“

Noch „ein, zwei“ offene Positionen in der Startelf

Max Rosenfelder (Trainingssteuerung) und Lucas Höler (Infekt) sind nicht in den Norden Frankreichs mitgereist, ebenso wenig wie Lukas Kübler, der Knieprobleme hat. „Es war die Aktion im Spiel gegen Köln, wegen der er auch ausgewechselt wurde“, erklärt Schuster. „Er wird mit Sicherheit die nächsten Tage nicht zur Verfügung stehen.“

Trotz dieser Ausfälle standen und stehen für das Freiburger Trainerteam noch einige Entscheidungen an, was die Startformation im Decathlon Arena Stade Pierre Mauroy angeht. „Ich würde behaupten, dass ich für mich weit bin, was die Aufstellung angeht. Es gibt vielleicht ein, zwei Positionen, bei denen ich mir noch die Nacht gönne, um drüber nachzudenken“, so Schuster. „Es ist ein schmaler Grat, abzuwägen, welchen Flow man laufen lässt und zu entscheiden, wer wichtig sein kann, um im Laufe des Spiels noch einen Einfluss zu haben.“

1.700 Fans reisen mit nach Lille

Der letzte SC-Gegner der Ligaphase befindet sich in einer sportlich schwierigen Phase, ist unter anderem mit fünf Pflichtspielniederlagen in das Jahr gestartet. „Daraus Vor- oder Nachteile rauszuziehen ist schwierig“, meint Matthias Ginter. „Das kann in einer Mannschaft auch was auslösen, damit sie enger zusammenrückt.“

Unabhängig von den sportlichen Herausforderungen, die im weiten Rund des EM-Stadions von 2016 auf ihn und seine Mannschaft warten, ist Julian Schuster die Vorfreude auf die Partie auf der Pressekonferenz am Mittwochabend anzumerken: „Es ist jedes Mal aufregend, wenn du auswärts unterwegs ist. Man kennt die Stadien nicht, da ist eine gewisse Spannung, eine gewisse Vorfreude.“ Die dürfte bei den 1.700 Fans, die die Reise nach Lille antreten, in den Stunden vor Anpfiff auch immer weiter steigen.

Marius Faller

Foto: SC Freiburg

 
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