Hält die Serie in Sinsheim?
Die Auswärtsbilanz des Sport-Club bei der TSG Hoffenheim lässt sich vor der Partie am Samstag (15:30 Uhr, live bei Sky, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“) durchaus sehen.
Gegen die Hoffenheimer lief es in der Vergangenheit gut für die Breisgauer. Seit neun Pflichtspielen ist der SC gegen die Kraichgauer ungeschlagen, in Sinsheim verlor der Sport-Club zuletzt im September 2018. Der damalige SC-Trainer Christian Streich musste bei dieser Partie aufgrund eines Bandscheibenvorfalls passen.
Auch Julian Schuster darf in Nordbaden nicht an der Linie stehen, er ist nach seiner vierten Gelben Karte gesperrt. Lars Voßler wird an diesem Samstag Schusters Rolle einnehmen. Johan Manzambi darf in der PreZero Arena ebenfalls nicht mitwirken, der DFB hat seine Sperre nach dem Platzverweis gegen den SV Werder Bremen auf drei Spiele festgelegt.
Ansonsten gibt es aus SC-Sicht keine personellen Änderungen im Vergleich zum Pokalspiel bei der Berliner Hertha. Auf der Pressekonferenz an diesem Freitag gab Schuster Auskunft über die Verfassung von Lukas Kübler und Philipp Lienhart, die in Sinsheim noch keine Optionen sind: „Beide sind im individuellen Bereich unterwegs. Philipp hatte zuletzt positive Schritte zu verzeichnen, bei Kübi ist es ähnlich. Er war ein paar Tage krank, dementsprechend hat es sich ein bisschen verzögert. Sie sind aber voll im Soll.“
SC hat zehn Spiele mehr auf dem Tacho
Für den Sport-Club ist das badische Duell bereits die 34. Partie in dieser Spielzeit, für die TSG Hoffenheim erst Spiel Nummer 24. Da die Mannschaft von Christian Ilzer in der zweiten Pokalrunde beim FC St. Pauli ausgeschieden ist und unter der Woche pausieren konnte, dürfte sie ausgeruhter in die Partie gehen. „Hätten wir eine normale Trainingswoche gehabt, hätten wir am Dienstag und Mittwoch sehr intensiv trainiert. So hatten wir nur diese eine intensive Belastung und haben am Mittwoch regeneriert“, relativierte Schuster. „Natürlich hat der eine oder andere seinen Tank geleert, so muss es auch sein. Trotzdem war genug Zeit, um morgen wieder bereit zu sein.“
Begleitet von 2.500 SC-Fans – Tickets gibt es noch an der Tageskasse, können jedoch nur bar bezahlt werden – erwartet Schuster eine zweikampflastige Begegnung gegen einen flexiblen Gegner. „Sie haben zum einen die Fähigkeit, gut zu kombinieren und können zum anderen auch gute lange Bälle spielen.“ Von der starken Statistik gegen die Kraichgauer zeigte sich der 40-Jährige derweil unbeeindruckt, nur eine Zahl erfreut ihn vor dieser Begegnung: „Dass wir bei der Anreise nicht allzu viel Zeit auf der Straße liegen lassen, ist natürlich ein Vorteil.“
Marius Faller
Foto: Achim Keller

