Niederlage beim Tabellennachbarn

Männer
01.03.2026

Der SC Freiburg hat am Sonntagabend trotz ansprechender Leistung mit 0:2 (0:0) bei Eintracht Frankfurt verloren. Die Treffer für die Heimelf erzielten Fares Chaibi und Jean-Matteo Bahoya.

Bei den Breisgauern herrschten nach Abpfiff gemischte Gefühle. Igor Matanovic sprach an alter Wirkungsstätte von einer „bitteren Niederlage“, sein Trainer attestierte der Mannschaft eine gute erste Halbzeit, in der das Team mit dem Ball häufig die richtigen Lösungen gefunden hatte. „Es gab die Möglichkeiten, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Insgesamt gab es aber auch viele enge Momente, die wir besser hätten nutzen können. Das müssen wir uns vorwerfen lassen“, ordnete Schuster ein.  

Früher Torwartwechsel

In der Startelf des Sport-Club fand sich eine Woche nach dem Heimsieg gegen Mönchengladbach lediglich ein neuer Name. Lucas Höler ersetzte den gelbgesperrten Niklas Beste.

In seinem vierten Spiel als Trainer der SGE nahm Albert Riera vier Wechsel im Vergleich zur knappen Niederlage gegen die Bayern vor. Für Ellyes Skhiri, Ex-Freiburger Ritsu Doan, Ayoube Amaimouni-Echghouyab und Mahmoud Dahoud starten Robin Koch, Mario Götze, Arnaud Kalimuendo und Jonathan Burkardt.

Für die Elf des Spaniers begann die Partie ungünstig. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte Suzuki Igor Matanovic in die Tiefe. Der aus seinem Tor geeilte Kaua Santos wurde vom seinem ehemaligen Mannschaftkollegen bei der Klärungsaktion so unglücklich erwischt, dass er kurz darauf von Manuel Zetterer ersetzt werden musste.

Standen die ersten Spielminuten noch ganz im Zeichen der langen Verletzungspause, entwickelte sich in der Folge eine muntere Anfangsphase zwischen den Tabellennachbarn. Dem Sport-Club gelang es immer wieder, sich mit schönen Kombinationen aus der eigenen Defensive bis ins letzte Drittel vorzuarbeiten und auch das situative Pressing der Breisgauer zeigte Wirkung.

Atubolu dreimal stark, Matanovic an den Pfosten

Bis zur 24 Minute verlebte Noah Atubolo im Freiburger Tor einen ruhigen Nachmittag, dann verhinderte der 23-Jährige mit zwei direkt aufeinanderfolgenden Paraden die Frankfurter Führung. Bereits bei Nathaniel Browns Schuss von der Strafraumkante musste sich der Keeper ganz lang machen, den Nachschuss von Burkardt aus kürzester Distanz fischte Atubolu dann mit einer weiteren beeindruckenden Flugeinlage.

Kurz darauf kippte das Chancenplus weiter auf die Seite der Heimelf. Kalimuendo ließ Günter im Strafraum stehen und drückte aus halbrechter Position ab, abermals zeigte die Nummer eins der Breisgauer mit einem Reflex auf der Linie ihr Können (29.).

Auch wenn die Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs eher den Hessen gehörte, bot sich Matanovic in der Nachspielzeit die dicke Chance auf das 1:0. Bruno Ogbus schickte Christian Günter die linke Außenbahn entlang, der Kapitän flankte butterweich ins Zentrum und der Stürmer drückte das Spielgerät im Luftduell mit Koch an den Pfosten.

Joker Chaibi sticht

Der Sport-Club verabschiedete sich mit einem offensiven Ausrufezeichen aus der ersten Halbzeit und setzte auch im zweiten Durchgang den ersten Akzent: Suzuki tankte sich über rechts in den Strafraum und legte von der Grundlinie zurück ins Zentrum. Dort drückte Vincenzo Grifo wuchtig ins kurze Eck ab, scheiterte mit seinem platzierten Abschluss aber an einem starken Reflex von Zetterer (49.).

Eine knappe halbe Stunde vor dem Spielende reagierte Riera mit einem Doppelwechsel auf das 0:0. Neben Doan kam auch Chaibi in die Partie. Letzterer sollte der Begegnung sofort seinen Stempel aufdrücken. Keine Minute nach seiner Einwechslung wurde der Algerier im Sechzehner freigespielt und setzte das Kunstleder platziert an Atubolu vorbei ins lange Eck zur Frankfurter Führung (64.).

Die Breisgauer steckten den Rückstand schnell weg, blieben ihrer spielerischen Linie treu und intensivierten ihre Offensivbemühungen. Weitere Chancen sollten bis in die Schlussphase dennoch nicht mehr folgen. Stattdessen legte die SGE nach. Chaibi chippte den Ball hinter die Freiburger Kette, Bahoya legte die Kugel halblinks im Strafraum sehenswert über Atubolu hinweg in die Maschen (81.).

Dem eingewechselten Scherhant bot sich kurz vor Spielende noch die Gelegenheit den Anschlusstreffer zu erzielen, Zetterer reagierte aber zum zweiten Mal an diesem Abend stark und verhinderte das 1:2.

Weiter geht es für den Sport-Club am kommenden Samstag um 15:30 Uhr. Zu Gast im Europa-Park Stadion ist dann Bayer 04 Leverkusen.

David Hildebrandt

Foto: SC Freiburg

Stenogramm

Aufstellung Eintracht Frankfurt: Kaua Santos (5., Zetterer) – Collins, Amenda, Koch, Brown – Kalimuendo, Götze (63., Chaibi), Larsson (77., Skhiri), Höjlund (63., Doan), Bahoya - Burkardt (77., Amaimouni-Echghouyab) 
Trainer: Albert Riera 
Bank: Baum, Doumbia, Arrhov, Dahoud 
  
Aufstellung SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Ogbus, Günter – Osterhage (80., Höfler), Eggestein – Suzuki, Höler (72., Irié), Grifo (72., Scherhant) – Matanovic 
Trainer: Julian Schuster 
Bank: Müller, Steinmann, Jung, Makengo, Tarnutzer, Philipp 
  
Tore: 1:0 Chaibi (64.), 2:0 Bahoya (81.) 
Gelbe Karten: Collins - Höler, Irié 
Gelb-Rote Karten: 
Rote Karten: 
Schiedsrichter: Christian Dingert 
Zuschauer/innen: 59.000 

 

 
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