Knapper Heimsieg gegen Mönchengladbach

Männer
22.02.2026

Der Sport-Club hat auch das 15. Pflichtspiel im Europa-Park Stadion in Folge nicht verloren und Borussia Mönchengladbach mit 2:1 (1:0) geschlagen. Die Tore für die Südbadener erzielten Matthias Ginter und Igor Matanovic. Haris Tabakovic war Torschütze der Gäste.

„Es war kein Leckerbissen, aber wir sind glücklich mit den drei Punkten“, fasste Torschütze Ginter das Spiel kurz und knapp zusammen, das von cleveren Standards und flinkem Umschaltspiel dominiert und entschieden wurde. Trainer Julian Schuster sah es ähnlich: "Wir freuen uns über die drei Punkte. Wir hatten gute Momente in Form von Balleroberungen und es war positiv, dass wir dann auch die Tore machen. Die Mannschaft hat heute geschlossen reagiert, das hilft uns, die Spiele für uns zu entscheiden."

Mit Igor Matanovic, Vincenzo Grifo und Niklas Beste anstelle von Lucas Höler, Derry Scherhant und Cyriaque Irié startete der SC mit drei Änderungen im Vergleich zum Auswärtsspiel in Hoffenheim. Im SC-Kader standen mit Karl Steinmann und Rouven Tarnutzer außerdem zwei U23-Spieler und auch Maximilian Philipp war zum ersten Mal seit November 2025 wieder Teil des Spieltagkaders.

Johan Manzambi fehlte gesperrt und zur Verletztenliste rund um Philipp Lienhart, Lukas Kübler und Max Rosenfelder zählte auch der angeschlagene Nicolas Höfler. Beste sorgte in der Anfangsphase direkt für viel Unruhe in der Mönchengladbacher Defensive – erst holte er nach drei Minuten einen Offensiv-Freistoß heraus, vier Minuten später wurde er in höchster Not am Fünfmeterraum am Torabschluss gehindert.

Schnelle Umschaltmomente und ein Standardtor

Der Sport-Club, seit 17 Heimspielen gegen die Mannschaft vom Niederrhein ungeschlagen, hatte das Spielgeschehen zunächst im Griff, ließ die Gäste aber nach einer Viertelstunde am Spiel teilhaben und sich selbst in die Defensive drängen. Die Partie hatte bis zur 25. Minute jedoch keine vielversprechenden Torszenen zu bieten – und auch der Distanzschuss von Borussias Haris Tabakovic stellte Noah Atubolu im SC-Tor vor keine Schwierigkeiten.

Der SC konterte mit Beste, der erst im Vollsprint vom ehemaligen Freiburger Yannik Engelhardt von den Beinen geholt wurde. Grifos darauffolgender Freistoß wurde zunächst geklärt, aber Yuito Suzuki bekam noch die Schusschance. Auch in dieser Szene hielt der Keeper – dieses Mal Moritz Nicolas – sicher. Nur ein paar Minuten später (34.) schickte Suzuki nach Ballgewinn und schnellem Umschalten Beste mit einem Pass in die Tiefe. Der Winkel war für den Offensivspieler etwas zu spitz, wieder packte Nicolas sicher zu. In der 36. Minute war es dann erneut ein Umschaltmoment nach Ballgewinn im Mittelfeld, der zur nächsten Offensivaktion des SC mit Grifo und Suzuki führte, nach der der Japaner aber nicht zum Abschluss kam.

In dieser Phase blieb der Sport-Club offensiv am Drücker und ging mit dem 16. Standardtor der Saison in Führung. Nach langem Einwurf Philipp Treus verlängerte ein Mönchengladbacher ungewollt mit dem Kopf zu Ginter, der den Ball artistisch aus der Drehung um seinen Gegenspieler über die Linie drückte und nach dem Spiel dennoch von seinen Kollegen aufgezogen wurde: „Ich musste mir schon anhören, dass mein Tor nicht so gut wie das von Ache war. Ich wollte den Ball irgendwie aufs Tor bringen, das ist mir geglückt.“ Ragnar Ache hatte für den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim mit einem perfekten Fallrückzieher getroffen.

Beste verpasst das 2:0

Mit Beginn des zweiten Durchgangs hatte der Tabellen-14. viel Ballbesitz, sich aber auch nach 60 Minuten keine gefährliche Torchance erspielt. Der Sport-Club lauerte auf Ballgewinne, um dann schnell in die Vorwärtsbewegung zu kommen. Und doch war es in der 63. Minute wieder ein Standard, wieder ein Einwurf, nach dem die Gastgeber 2:0 hätten führen müssen. Am langen Pfosten hielt Beste den Fuß hin, scheiterte aus zwei Metern aber an Nicolas, der in dieser Szene stark reagierte.

Im Gegenzug bekamen die Fohlen eine gute Schusschance durch Franck Honorat, dessen Versuch aus 18 Metern am Freiburger Tor vorbeiflog. Kevin Diks forderte Atubolu in der 69. Minute zu einer Flugeinlage heraus, die der Keeper aber sicher löste und ebenso sicher den langen Ball in den Strafraum kurz vor dem herannahenden Honorat entschärfte.

Matanovic erhöht, Borussia verkürzt

Als Atubolu nach 84 Minuten geschlagen schien - der Treffer wurde zurückgenommen, weil Tabakovic knapp im Abseits gestanden war - stand es bereits 2:0. Denn in der 74. Minute hatte der SC eine Umschaltaktion erfolgreich zu Ende gespielt. Nach Ballgewinn im Mittelkreis legte Grifo clever zu Maximilian Eggestein in den Sechzehner ab, der den Ball von der Torauslinie zurücklegte. Am langen Pfosten lauerte Matanovic, der sich das 2:0 nicht nehmen ließ.

Der Anschlusstreffer zum 2:1 in der 85. Minute kam für die Gäste zu spät. Nach einem Eckball hatte Tabakovic mit dem Kopf getroffen, aber der Sport-Club ließ im Anschluss keine Torchancen mehr zu und hält damit zwei Serien aufrecht: Ungeschlagen seit neun Bundesliga-Heimspielen, ungeschlagen seit 18 Heimspielen gegen Mönchengladbach.

Isabel Betz

Foto: SC Freiburg

 

Stenogramm

Aufstellung SC Freiburg: Atubolu - Treu, Ginter, Ogbus, Günter - Eggestein, Osterhage - Beste, Suzuki (79. Höler), Grifo (79. Scherhant)- Matanovic 
Trainer: Julian Schuster 
Bank: Müller, Jung, Scherhant, Höler, Irié, Philipp, Makengo, Steinmann, Tarnutzer 
  
Aufstellung Borussia Mönchengladbach: Nicolas - Diks (83. Stöger), Takai, Ullrich (62. Machino), Scally, Elvedi - Engelhardt (62. Mohya), Honorat, Sander, Bolin (62. Castrop) - Tabakovic 
Trainer: Eugen Polanski 
Bank: Sippel, Olschowsky, Chiarodia, Friedrich, Stöger, Neuhaus, Castrop, Mohya, Machino 
  
Tore: 1:0 Ginter (38.), 2:0 Matanovic (74.), 2:1 Tabakovic (85.) 
Gelbe Karten: Beste - Engelhardt, Takai 
Gelb-Rote Karten: 
Rote Karten: 
Schiedsrichter: Daniel Siebert 
Zuschauer/innen (Fahrradzahl):  34.700 (4180) 

 

 
Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.