Heimstark und enorm effizient
Unser kommender Gegner, die TSG Hoffenheim, im Check (Samstag,15:30 Uhr, live auf Sky, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).
Die Ausgangslage
Fünf Dreier aus den vergangenen sechs Partien, sieben Heimsiege in Folge, Platz drei mit 42 Punkten – die TSG Hoffenheim schreibt in dieser Saison in sportlicher Hinsicht ausschließlich positive Schlagzeilen.
Der Erfolg der Kraichgauer ist eng mit den Namen Christian Ilzer und Andreas Schicker verbunden. Trainer Ilzer und Sportgeschäftsführer Schicker kamen im Herbst 2024 in den zu diesem Zeitpunkt kriselnden Klub und schafften es, das Team trotz zahlreicher Störfeuer neben dem Platz wieder in die Spur zu bringen.
Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim SK Sturm Graz, mit dem sie 2023/24 die österreichische Meisterschaft feierten. Im ersten gemeinsamen Transfersommer bei der TSG verpasste Schicker dem Kader eine Runderneuerung, die dem mutigen Spielstil Ilzers entgegenkommt. Unter dem 48-Jährigen ist Hoffenheim nach den Bayern die treffsicherste Mannschaft der Liga, erzielt viele Tore aus dem laufenden Spiel heraus und präsentiert sich vor dem gegnerischen Kasten bemerkenswert effizient.
Spieler im Fokus
Dass es auch in der Defensive läuft, liegt nicht zuletzt an Kapitän und Ex-Freiburger Oliver Baumann. Der mittlerweile 35-Jährige ist nach wie vor die unangefochtene Nummer eins bei der TSG, blieb in fünf Spielen ohne Gegentreffer und parierte starke 71,1 Prozent der Abschlüsse auf sein Tor.
Die Personalsituation
Verteidiger Kevin Akpoguma fehlt nach seiner Roten Karte bei der Niederlage gegen die Bayern rotgesperrt. Sicher ausfallen werden zudem Koki Machida (Kreuzbandriss), Bernardo (Knieprobleme) und Tim Lemperle (Innenbandverletzung).
Die Stimmen vor dem Spiel
Christian Ilzer über den SC: „Sie sind noch in allen drei Wettbewerben vertreten, das zeigt ihre Qualität. Sie sind gut aufeinander abgestimmt und sind in allen Bereichen gut eingestellt."
Julian Schuster über die TSG: „Sie haben einen sehr eingespielten Stamm von 14, 15 Spielern. Sie haben klare Abläufe, offensiv wie defensiv und sehr viel Selbstvertrauen. Auch in München hatten sie in Unterzahl noch ihre Momente.“

