SC dreht Testspiel gegen Zürich

Profis
02.09.2021

Der Sport-Club hat sein Testspiel am Donnerstagnachmittag gegen den FC Zürich gewonnen. Nach einem 0:2-Rückstand zur Pause erzielte das Team nach dem Seitenwechsel drei Tore. Beim 3:2 (0:2)-Erfolg gegen den Schweizer Erstligisten trafen Manuel Gulde und Nils Petersen mit einem Doppelpack. 

Gegen Zürich, das nach fünf Spieltagen in der Super League Spitzenreiter ist, fehlten dem Sport-Club einige Spieler, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind. Dafür standen mit Sascha Risch, Yannik Engelhardt und Robert Wagner drei Spieler im Kader, die sonst für die U23 im Einsatz sind. 

In der ersten Elf begann Benjamin Uphoff im Tor, vor ihm eine Dreierkette mit Manuel Gulde auf der rechten Seite, Keven Schlotterbeck zentral und Dominique Heintz auf der linken Abwehrseite. Im zentralen Mittelfeld spielten Janik Haberer und Maximilian Eggestein, auf den Außenbahnen Christian Günter und Nishan Burkart. Die 3-4-3-Ausrichtung komplettierten Vinzenzo Grifo, Nils Petersen und Noah Weißhaupt. 

Die Mannschaft von Trainer Christian Streich startete gut ins Spiel, hatte viel Ballbesitz und in den ersten zehn Minuten zwei gute Kopfballmöglichkeiten durch Petersen und Gulde, die aber beide am Tor von Zürichs Torwart Zivko Kostadinovic vorbeigingen. Die Gäste setzten auf Konter, Uphoff hatte in der ersten halben Stunde aber wenig zu tun. Nur die Chance aus der ersten Minute wurde gefährlich, als Assan Ceesay das Kunstleder knapp neben das Gehäuse setzte. 

In der 39. Minute geriet der SC dann doch in Rückstand. Nach einem Ballverlust vor dem eigenen 16er, reagierten die Schweizer schnell und fanden vom linken Flügel aus den zentral vor das Tor gestarteten Pollero, der Uphoff aus kurzer Distanz überwand. Im Anschluss hatte Burkart die Chance zum Ausgleich, sein Schuss aus zwölf Metern wurde aber von Kostandinovic pariert. Statt dem Ausgleich auf der einen, fiel auf der Seite der zweite Treffer für die Gäste (43.). Unglücklich, denn Uphoff schoss vor dem Gegentor Ousmane Doumbia an, von dessen Fuß der Ball ins Tor sprang. "Zürich hat die Räume in der ersten Halbzeit gut zugemacht. Aber wir haben es trotzdem gut gespielt - bis zum letzten Ball. Dann kriegen wir die beiden Gegentore. Aber wir haben in der Pause besprochen, dass wir bis dahin ein gutes Spiel gemacht hatten und wollten so auch weiterspielen", fasste Streich die ersten 45 Minuten zusammen. 

In drei Minuten zum Ausgleich

Nach der Pause kam Wooyeong Jeong für Günter ins Spiel und führte sich direkt mit einer guten Einzelaktion ein, als er mit einem beherzten Lauf seine Gegenspieler stehen ließ und nur mit einem Foul zu stoppen war. Die erste gefährliche Toraktion hatte allerdings die Mannschaft von Trainer André Breitenreiter, aber erst blockte Uphoff den Ball mit dem Fuß, dann klärte Gulde auf der Linie. Der Abwehrspieler trug sich im direkten Gegenzug dann als Torschütze ein. Nach einer Ecke staubte Gulde zum 1:2 ab und nur zwei Minuten später erzielte Petersen den verdienten Ausgleich. Die Flanke von Grifo kam perfekt auf den langen Pfosten, wo Petersen nur noch einnicken musste (56.). Grifo hatte kurz darauf die Führung auf dem Fuß, aber Pech, weil sein Schuss aus 15 Metern nur an den Pfosten klatschte. 

Doppelpack für Petersen

Nach 70 Minuten hatte der SC das Spiel gedreht. Nach schnellem Umschaltspiel und einer tollen Kombination über die linke Seite traf Petersen erneut und erzielte das 3:2. Weißhaupt leitete den Angriff ein, leitete den Ball zu Heintz weiter, dessen Flanke Jeong fand. Der Südkoreaner sah in der Mitte den besser postierten Petersen, der dann Zürichs Torwart überwand. "Wir wollten das Spiel unbedingt noch drehen und haben es in der zweiten Halbzeit auch besser geschafft, zu Chancen zu kommen", sagte der Doppel-Torschütze nach dem Abpfiff und freute sich über seine beiden Treffer: "Mir gibt jedes Tor Selbstvertrauen und Sicherheit. Ich bin heute zufrieden." 

Es blieb eine offene Partie mit den besseren Möglichkeiten für die Breisgauer, bei denen Grifo in der 76. Minute fast das 4:2 erzielt hätte, sein Versuch aber um Zentimeter am Tor vorbeiging. Fünf Minuten vor dem Ende kamen auch die drei U23-Spieler Risch, Engelhardt und Wagner noch zum Einsatz und Uphoff entschärfte noch eine Chance der Gäste, die aus fünf Metern zum Abschluss kamen, mit einem tollen Reflex. Streich sah einen guten Test seines Teams: "Wir haben heute gegen eine gute Mannschaft ein gutes Spiel gemacht. Wir sind zufrieden und jetzt haben die Jungs sich die beiden freien Tage am Wochenende auch verdient." 

 

Isabel Betz

Foto: Achim Keller

Stenogramm

Aufstellung SC Freiburg: Uphoff - Gulde, K. Schlotterbeck, Heintz - Günter (46., Jeong), Haberer, Eggestein, Weißhaupt (85., Engelhardt) - Grifo (85., Risch), Petersen, Burkart (85., Wagner)  
Trainer: Christian Streich  
   
Aufstellung FC Zürich: Kostadinovic - Kamberi, Guerrero (65., N. Reichmuth), Hornschuh - Leitner (73., Morina), Boranijasevic (73., Dzemaili), Doumbia (65., Janjicic), Coric - Pollero, Ceesay (65., Buschmann), Gogia (84., M. Reichmuth)  
Trainer: André Breitenreiter  
   
Tore: 0:1 Pollero (39.), 0:2 Doumbia (43.), 1:2 Gulde (54.), 2:2 Petersen (56.), 3:2 Petersen (70.)  
Gelbe Karten: - Kamberi  
Gelb-Rote Karten: -  
Rote Karten: -  
Schiedsrichter: -  
   

 

 
Ihr Browser ist veraltet.
Er wird nicht mehr aktualisiert.
Bitte laden Sie einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunter.
Chrome Mozilla Firefox Microsoft Edge
Chrome Firefox Edge
Google Chrome
Mozilla Firefox
MS Edge
Warum benötige ich einen aktuellen Browser?
Sicherheit
Neuere Browser schützen besser vor Viren, Betrug, Datendiebstahl und anderen Bedrohungen Ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Aktuelle Browser schließen Sicherheitslücken, durch die Angreifer in Ihren Computer gelangen können.
Neue Technologien
Die auf modernen Webseiten eingesetzten Techniken werden durch aktuelle Browser besser unterstützt. So erhöht sich die Funktionalität, und die Darstellung wird verbessert. Mit neuen Funktionen und Erweiterungen werden Sie schneller und einfacher im Internet surfen können.