Neuer Wettbewerb zum Jubiläum
SC empfängt Jablonec in der Conference League
Am Donnerstag startet der Sport-Club in der UEFA Conference League und empfängt am 1. Spieltag der Ligaphase den tschechischen Vertreter FK Jablonec im Europa-Park Stadion (live auf RTL+, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).
Julian Schuster steht erst seit etwas mehr als zwei Jahren als Chefcoach an der Seitenlinie des Sport-Club und hat doch schon einiges erlebt. Bundesligaspiele, ein Halbfinale im DFB-Pokal, Duelle in Europa und das Europa-League-Finale in Istanbul, die Qualifikation für die Conference League.
Auch seine dritte Saison als Trainer startete vielversprechend. Nach acht Pflichtspielen ist der SC ungeschlagen. Nun steht Schuster bereits vor seinem 100. Pflichtspiel als SC-Coach, das er in einem für den Sport-Club neuen Wettbewerb bestreitet. Nach der erfolgreichen letztjährigen Europa-League-Saison betritt die Mannschaft in der UEFA Conference League am Donnerstagabend um 21 Uhr neues Terrain. Es ist der vierte Wettbewerb, in dem das Team gemeinsam mit Schuster antritt.
„Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell dreistellig wird. Aber das zeigt ja auch, was in den letzten zwei Jahren hier passiert ist. Ich verspüre immer noch eine hohe Dankbarkeit, hier Trainer sein zu dürfen“, sagt Schuster und ergänzt: „Ich bin froh, heute hier zu sitzen und freue mich auf die morgige Aufgabe.“
Vorfreude auf intensive Wochen
In der Ligaphase empfängt der Tabellenführer der Bundesliga zum Auftakt in der Ligaphase und von drei englischen Wochen den FK Jablonec, Fünfter der tschechischen Chance Liga. Ein Gegner, der, ähnlich wie Schalke 04, über eine große defensive Stabilität verfügt. In zehn Spielen kassierte das Team erst neun Gegentore. „Die Mannschaft kann sehr gut verteidigen. Das ist eine ihrer Grundlagen. Sie stehen kompakt und lauern im Zentrum auf Ballgewinne. Aber sie versuchen auch, von hinten schnell nach vorne zu spielen“, schätzt Schuster den Gegner ein und erinnerte daran, dass sich die Tschechen in den Play-offs gegen die Glasgow Rangers durchgesetzt hatten.
Noch im Oktober warten sechs Pflichtspiele auf den Sport-Club. Der breite Kader kommt den Südbadenern dabei zugute und kann auch einen möglichen Ausfall kompensieren. Niklas Beste konnte nach einem Schlag im Schulter- und Nackenbereich gegen Schalke zwar individuell trainieren und ein Einsatz ist nicht ausgeschlossen. Dennoch ist Schuster über die Breite des Kaders froh: „Unser breiter Kader hat hohe Qualität und gibt es her, rotieren zu können.“ Eggestein, der vor dem Start in die Conference League die gleiche Vorfreude wie vor der Europa League verspürt, ergänzte: „Die nächsten Wochen werden sehr intensiv. Wir freuen uns aber auf die vielen Spiele. Wir haben einen guten Kader mit Jungs, die gerne auf dem Platz stehen. Wir wollen morgen gut in den Wettbewerb starten.“
Isabel Betz
Foto: SC Freiburg
