Größte Herausforderung zum Wochenabschluss
Heimspiel gegen den Rekordmeister
Am siebten Spieltag der Bundesliga empfängt der SC Freiburg den FC Bayern München im Europa-Park Stadion (Sonntag, 17:30 Uhr, live auf Dazn, im Ticker in unserem Matchcenter sowie als Audioreportage „Sportclub live“).
In der vergangenen Saison wurden die beiden Begegnungen mit dem Rekordmeister zu emotionalen Achterbahnfahrten - jeweils mit dem besseren Ende für die Elf von Vincent Kompany. Sowohl im Hin- wie im Rückspiel hatte der Sport-Club seinen Gegner zumindest für eine Weile am Rande einer Niederlage.
In beiden Partien wies die Anzeigetafel zwischenzeitlich eine 2:0-Führung für den Sport-Club aus. Und während der FCB in der heimischen Allianz Arena in Durchgang zwei aufdrehte und die Breisgauer mit 2:6 auf die Heimreise schickte, dauerte es im Rückspiel bis zur neunten Minute der Nachspielzeit, bevor Lennart Karl die Freiburger Niederlage mit einem Schuss aus dem Rückraum besiegelte.
Vor dem nächsten Duell mit dem aktuellen Spitzenreiter kommt der Sport-Club aus einer Woche, die bereits zwei schwere Partien für die Breisgauer bereitgehalten hat. Bei Bayer Leverkusen gab es eine knappe und unglückliche Niederlage und auch das Gastspiel im Fürstentum Monaco endete ohne Zähler. „Leider haben wir die beiden Spiele verloren. In Leverkusen war die Leistung besser als gegen Monaco. Insgesamt haben wir es nicht geschafft, uns in den beiden Spielen ein besseres Gefühl für Sonntag zu geben“, bilanziert Julian Schuster vor dem schweren Ligaduell am siebten Spieltag.
Insbesondere die Entstehung der Gegentore in den vergangenen beiden Spielen ärgert den 41-Jährigen. „Das müssen wir schleunigst abstellen und gegen die Bayern besser machen. Es fehlt nicht arg viel, aber einige Dinge müssen gerade gegen Gegner dieser Qualität besser umgesetzt werden“, erklärt Schuster in dem Wissen, dass der FCB „die größte der drei Herausforderungen werden wird“.
Gleichzeitig sieht Schuster, der am Sonntag möglicherwiese auf den in Monaco früh ausgewechselten Yannik Engelhardt verzichten muss, in den beiden Niederlagen auch eine Chance: „In der Vergangenheit haben Momente wie heute die Sinne für die kommenden Aufgaben geschärft.“
David Hildebrandt
Foto: SC Freiburg
