Ohne Punkte zurück aus Schwaben

Junioren
09.11.2019

Die U19 des Sport-Club hat am 11. Spieltag der A-Juniroen Bundesliga Süd/Südwest mit 0:2 (0:1) beim VfB Stuttgart verloren. Für die Schwaben trafen Manuel Reutter (37.) und Benedict Hollerbach (63.).

Der Sport-Club tut sich damit weiterhin schwer, die Spiele gegen die Teams aus der oberen Tabellenregion zu gewinnen. Einer etwas unglücklichen Niederlage zuhause gegen den Tabellenführer FSV Mainz 05 am 5. Spieltag, folgte ein etwas glücklicher Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim. Das Spitzenduell gegen den FC Bayern München vor zwei Wochen wurde dann aber wieder knapp verloren. Und auch das Duell gegen den VfB Stuttgart an diesem 11. Spieltag konnten die Freiburger nicht für sich entscheiden. Unter dem Strich war am heutigen Samstag, betrachtet man nur diese vier Spitzenspiele, ein Erfolg für die A-Junioren am wenigsten greifbar.

Folgerichtig sprach Thomas Stamm nach der Partie an der Stuttgarter Mercedesstraße von einem „verdienten Sieg" des VfB. Der SC-Coach attestierte den Gastgebern mehr Spielkontrolle und das griffigere Spiel gegen den Ball. Tatsächlich tat sich der Sport-Club mit dem eigenen Spielaufbau in den ersten 45 Minuten schwer. Zu Chancen kamen die Gäste aus dem Breisgau indes nur nach Umschaltaktionen, bei denen jedoch die letzte Präzision beim letzten Pass oder die Genauigkeit im Abschluss fehlte. So verpasste der Sport-Club, der zwar nicht mehr vom Spiel, aber die klareren Gelegenheiten hatte, die Führung. Der VfB zeigte sich dagegen kaltschnäuziger. Einen Angriff über die rechte Angriffsseite in der 37. Minute konnte die SC-Defensive nicht gründlich genug klären, der Ball fiel letztlich Manuel Reutter vor die Füße. Der Außenspieler der Schwaben ließ sich nicht bitten und schob zum 1:0 für die Hausherren ein. Es war zugleich der Pausenstand.

Sport-Club feht die Effizienz, Hollerbach mit der Entscheidung

Im zweiten Durchgang lag die erste große Chance zunächst wieder vor den Freiburger Füßen, diese verpassten aber den durchaus möglichen 1:1-Ausgleich. „Der große Unterschied war heute auch die Chancenverwertung", sagte Stamm nach der Partie. „Zwar hatte der VfB insgesamt mehr vom Spiel, aber was die Chancen angeht, hatten vielleicht sogar wir ein kleines Plus. Aber der VfB hat die Tore gemacht." Wobei dem zweiten Treffer für die Schwaben in der 63. Minute eine zumidest knifflige Situation vorausging. Nach einem langen Ball ging SC-Innenverteidiger Nicolas Keckeisen, der diesen per Kopf klären wollte, im Zweikampf unsanft zu Boden. VfB-Stürmer Benedict Hollerbach hatte dadurch freie Bahn und blieb im Eins-gegen-Eins gegen SC-Keeper Noah Atubolu Sieger. Schiedsrichter Yannik Rupert wollte jedoch kein Foul gesehen haben und entschied auf Tor für die Gastgeber. Es war der 2:0-Endstand aus Sicht der VfB.

„Es war heute nicht unser bestes Spiel", sagte Stamm inach Abpfiff der Partie, nach der seine Mannschaft auf dem 5. Tabellenplatz der Bundesliga Süd/Südwest verharrt. Der Abstand nach oben ist zwar größer geworden, den Anschluss an die Spitze haben die A-Junioren aber noch nicht verloren. Zumal das Derby auch einige Erkenntnis für das Trainerteam zu bieten hatte. „Wir haben heute auch gesehen, dass wir in einigen Bereichen noch Luft nach oben haben. Daran werden wir in den nächsten Wochen arbeiten", blickte Stamm in die nähere Zukunft. Nach der Länderspielpause am kommenden Wochenende empfangen die A-Junioren dann den FC Ingolstadt in der Freiburger Fußballschule. Gegen die Schanzer war der Sport-Club in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden, das dürfte für zusätzliche Motivation im letzten Heimspiel des Jahres sorgen. Anpfiff ist am Samstag, den 23. November, um 11 Uhr.

Jonas Wegerer

Foto: Patrick Seeger

Stenogramm

VfB Stuttgart: Schock, Reutter, Suver, Cetinkaya (61. Caciel), Kopf, Mistl, Krsniqi, Lockl, Hummel, Egloff (89. Gögel), Hollerbach (85. Schumann)
Trainer: Nico Willig

SC Freiburg: Atubolu - Tauriainen, Schmidt, Keckeisen, Domröse (46. Furrer) - Kastrati (60. Dietz), Michel (46. Gindorf), Kehl - Weißhaupt, Kehrer (60. Hinrichsen), Schade
Trainer: Thomas Stamm

Schiedsrichter: Yannik Rupert Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Reutter (37.), 2:0 Hollerbach (63.)
 
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