Greta Stegemann verlässt den Sport-Club
Abwehrspielerin Greta Stegemann wird den SC Freiburg nach zehn Jahren im Sommer verlassen.
Greta Stegemann wechselte 2016 von der SV Böblingen in den Nachwuchsbereich des Sport-Club. Hier kam sie für die U17-Juniorinnen und die U20-Frauen zum Einsatz, ehe ihr der Sprung in den Bundesliga-Kader gelang. Die 25-Jährige feierte ihr Erstliga-Debüt beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Bayern München im Februar 2018. Mittlerweile stehen der Abwehrspielerin 115 Bundesliga- und 22 DFB-Pokal-Einsätze zu Buche. Stegemann durchlief alle Juniorinnen-Teams des DFB und stand mit den SC-Frauen zwei Mal im DFB-Pokalfinale. Die Wege trennen sich im Sommer auf eigenen Wunsch der gebürtigen Böblingerin.
„Greta war und ist eine absolute Vorzeigespielerin für die Freiburger Philosophie“, sagt Birgit Bauer-Schick, Bereichsleiterin für den Freiburger Frauen- und Mädchenfußball. „Sie hat sich in den vergangenen Jahren zu einer gestandenen Bundesligaspielerin entwickelt und die gesamte Zeit über den SC Freiburg verkörpert. Wir bedauern es sehr, dass Greta uns nach dieser Saison verlässt, akzeptieren aber ihre Entscheidung, nach zehn Jahren einen neuen Weg gehen zu wollen und wünschen ihr dafür nur das Beste.“
Greta Stegemann selbst sagt: „Ich hatte zehn wunderschöne Jahre in Freiburg und bin dem SC und allen Verantwortlichen sehr dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen. Hier konnte ich mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln und durfte Teil der stetigen Entwicklung des Vereins und der Mannschaft sein. Nach dieser langen Zeit habe ich mich nun aber dazu entschieden, eine andere Herausforderung anzunehmen, um noch einmal etwas Neues zu sehen. Freiburg ist und bleibt für mich immer ein besonderer Ort und die vielen schönen Erinnerungen werden einen eigenen Platz in meinem Herzen haben.“
Foto: Arne Amberg
