Niederlage zum Rückrundenauftakt
Die U20 muss sich gegen Eintracht Frankfurt mit 3:4 geschlagen geben. Die U17 und die U15 pausierten an diesem Wochenende noch. Das Wochenende der Juniorinnen im Rückblick.
Regionalliga Süd | 15. Spieltag | SC Freiburg – Eintracht Frankfurt | 3:4
Die U20-Frauen unterliegen zum Rückrundenauftakt Eintracht Frankfurt in einer wilden Partie mit 3:4. „Wir haben eine sehr gute erste halbe Stunde gespielt – und uns das Leben anschließend selbst schwer gemacht“, bilanzierte Fabian Gerdts nach dem ersten Pflichtspiel im neuen Jahr.
Der Sport-Club ging bereits nach fünf Minuten in Führung: Belma Dzaferi setzte per direkt verwandelten Freistoß den Ball sehenswert ins Kreuzeck – und nur fünf Minuten später erhöhte Giolina Gregorio sogar auf 2:0 (10.). „Was wir uns vorgenommen haben, haben wir gut umgesetzt und das Spiel zu Beginn klar kontrolliert. Die Zwei-Tore-Führung war hochverdient“, so der SC-Coach.
Doch damit gingen die Freiburgerinnen nicht in die Pause, stattdessen glichen Anna Gliszczynska (26.) und Sari Kobayashi (33.) noch vor der Halbzeit für die Eintracht aus. „Wir kassieren gefühlt aus dem Nichts zwei unnötige Gegentore, sind in beiden Situationen nicht wach und aufmerksam genug“, kritisierte Gerdts.
Kurz nach Wiederanpfiff gingen die Frankfurterinnen durch Letizia Knapp (51.) in Führung – ihre Flanke verwandelte sich in eine Bogenlampe, die sich hinter SC-Keeperin Lea Linsler ins Tor senkte. Nach einem Standard glich Weena Simmen schließlich für den Sport-Club zum 3:3 (69.) aus. „Dann haben wir die Partie aber leider wieder aus der Hand gegeben“, so Gerdts. Ana Sarac traf für die SGE zum 3:4-Endstand.
„Alles in allem waren die vier Gegentore maximal bitter. Die hätten wir besser verteidigen können und müssen. Heute haben wir viel Lehrgeld bezahlt“, lautet das Fazit des Freiburger U20-Trainers. Bereits nach einem Spieltag pausiert die Regionalliga Süd an den kommenden Wochenende wieder – die nächste Partie steigt erst am 15. März bei der SpVgg Greuther Fürth.
Der Sport-Club spielte mit: Linsler – Schick (69. Scharfenberg), Ernst, Maas, Doster – Dzaferi (33. Wunderlich), Hebben, Gregorio (84. Heitz) – Broghammer (57. Lorenz), Kuhn (69. Menge), Simmen
Foto: Stephan Eckenfels

