EM für Xhemaili und Fölmli beendet

Frauen & Mädchen
17.07.2022

Riola Xhemaili und Svenja Fölmli spielen ab dem 6. Juli die UEFA Frauen-Europameisterschaft in England. Alle Partien, Ergebnisse und Einsatzzeiten in der Übersicht.

Svenja Fölmli und Riola Xhemaili wurden in den Nationalmannschaftskader der Schweiz berufen. Die EURO 2022 startete am 6. Juli um 21 Uhr mit dem Eröffnungsspiel zwischen England und Österreich. Dort und bei allen weiteren EM-Partien Österreichs wird Lisa Kolb, die ebenfalls ins Aufgebot berufen wurde, nicht spielen: Kolb wurde kurz vor der Anreise positiv auf Corona getestet und verpasst damit das Turnier. Alle Partien der EM sind im deutschen Fernsehen und/oder via Livestream kostenlos zu empfangen. Wir berichten hier tagesaktuell von den EM-Spielen der beteiligten SC-Kickerinnen.

Die EM-Gruppenspiele der Schweiz:

09. Juli, 18 Uhr:   Portugal - Schweiz 2:2 (0:2)
13. Juli, 18 Uhr:   Schweden - Schweiz 2:1 (0:0)
17. Juli, 18 Uhr:   Schweiz - Niederlande 1:4 (0:0)

1. Gruppenspiel: Portugal - Schweiz (2:2)

Um sich in der schwierigen Gruppe C für das Viertelfinale zu qualifizieren, war schon vor Anpfiff klar, dass die Schweiz das erste Spiel gegen Portugal gewinnen müsste. Dementsprechend ging die Nati, für die Svenja Fölmli und Riola Xhemaili nur auf der Bank Platz nahmen, in die Partie. Nach fünf Minuten stand es bereits 2:0 für die Schweizerinnen: Zunächst traf Coumba Sow aus der Distanz (2.) zum 1:0, dann erhöhte Rahel Kiwic nach Freistoß per Kopf auf 2:0 (5.). Die restlichen Minuten des ersten Durchgangs stellten sich dann als deutlich weniger spektakulär heraus. Die Portugiesinnen kämpften sich immer mehr ins Spiel und kamen nach einer guten Stunde durch einen Eckball zum 2:1-Anschluss (Diana Gomes, 58.). Portugal bestimmte daraufhin die Partie und kam nur wenig später völlig verdient zum 2:2-Ausgleich (Jessica Silva, 65.). Die schweizer Nationalmannschaft muss sich in den nächsten Tagen steigern und kann sich im zweiten Gruppenspiel gegen Schweden neu beweisen (13. Juli, 18 Uhr, live im ZDF).

2. Gruppenspiel: Schweden - Schweiz (2:1)

Im zweiten Gruppenspiel trafen die Schweizerinnen auf die favorisierten Schwedinnen und konnten ihnen lange Zeit entgegenwirken. Die Partie gestaltete sich recht ausgeglichen, auch wenn Schweden die gefährlicheren Chancen für sich verbuchen konnte. Riola Xhemaili und Svenja Fölmli kamen erneut nicht zum Einsatz. Es dauerte bis zu Beginn des zweiten Durchgangs, ehe die Fans ein Tor bejubeln durften: In der 53. Minute erzielte Fridolina Rolfö das nicht unverdiente 1:0 für die Schwedinnen, fast im Gegenzug stellte Ramona Bachmann für die Schweiz wieder auf Remis (55.). Kurz vor Schluss ging Schweden erneut in Führung: Zum 2:1 traf Hanna Bennison (79.). Für den Einzug ins Viertelfinale ist für die Eidgenössinnen dennoch alles möglich. Das letzte Gruppenspiel bestreitet die schweizer Nationalmannschaft am Sonntag um 18 Uhr gegen die Niederlande (im Livestream auf sportstudio.de).

3. Gruppenspiel: Schweiz - Niederlande (1:4)

Ein Sieg war für die Schweiz Pflicht, um das Viertelfinale zu erreichen. Das Team von Nils Nielsen ging dementsprechend in die Partie, spielte einen aggressiven und offensiven Fußball - lediglich die Tore wollten nicht fallen. Erneut mussten sich Riola Xhemaili und Svenja Fölmli zunächst mit einem Bankplatz begnügen. Im ersten Durchgang verzeichnete die schweizer Nationalmannschaft die besseren und gefährlicheren Chancen, dennoch ging das letzte Gruppenspiel mit einem 0:0 in die Pause. Mindestens ein Tor benötigten die Eidgenössinnen also in Halbzeit zwei, um die K.O.-Runde zu erreichen. Doch jene begann für die Schweiz direkt unglücklich: Ana-Maria Crnogorčević köpfte in der 49. Minute ein Eigentor und brachte ihre eigene Mannschaft in einen 0:1-Rückstand. Davon ließ sich die Schweiz jedoch nicht beeindrucken: Nur wenig später egalisierte Frankfurts Geraldine Reuteler und stellte auf 1:1 (53.). Zwei Minuten später verpasste Coumba Sow mit einer Doppel-Chance die schweizer Führung. In der 58. Minute war es dann für Svenja Fölmli soweit: Die Freiburgerin gab ihr EM-Debüt. Dieses durfte auch Riola Xhemaili in der 72. Spielminute feiern, acht Minuten später scheiterte sie mit einem Distanzschuss nur knapp am Tor-Erfolg. Stattdessen ging die Niederlande durch Romée Leuchter wieder in Führung (84.) und entschied die Partie schließlich mit 3:1 (Victoria Pelova, 89.) und 4:1 (Romée Leuchter, 90.+5) für sich. Die Schweiz verpasst damit den Einzug ins Viertelfinale und scheidet nach der Gruppenphase aus.

Foto: UEFA

 

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